19 April 2026, 08:24

Léa Doffey verpasst knappen Sieg bei der Star Academy – doch ihr Weg begeistert die Schweiz

Eine große Menschenmenge klatscht und jubelt vor einer Bühne, auf der ein Mann in ein Mikrofon spricht, während eine Frau neben ihm steht; Fahnen, Banner und ein Lautsprecher sind auf dem Bühnenhintergrund zu sehen.

Léa Doffey verpasst knappen Sieg bei der Star Academy – doch ihr Weg begeistert die Schweiz

Léa Doffey, die 22-jährige Sängerin aus Biel, belegte am Samstag den zweiten Platz im Finale der Star Academy. Damit endete ein wochenlanger, hart umkämpfter Wettbewerb, bei dem ihre Fans bis zur letzten Minute hinter ihr standen. Ihr Weg vom kleinen Schweizer Dorf auf die große Bühne der Show hat landesweit Aufmerksamkeit erregt.

Doffey wuchs in Bellmund auf, einer ruhigen Gemeinde am Südufer des Bielersees. Bevor sie sich der Musik widmete, arbeitete sie als medizinische Praxisassistentin. Ihre Entscheidung, den Job aufzugeben und sich für die Star Academy zu bewerben, markierte einen Wendepunkt in ihrem Leben.

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Über 500 Unterstützer füllten in Biel einen Veranstaltungsort, um das Finale live mitzuverfolgen. Ihr Jubel und ihre Reaktionen wurden während der Sendung übertragen und gaben Doffey spürbar Auftrieb. Doch trotz aller Anstrengungen unterlag sie ihrer Konkurrentin Ambre, die 59 Prozent der Stimmen auf sich vereinte.

Aufgrund der Schweizer Abstimmungsregeln konnten Doffeys Fans nicht direkt für sie voten. Stattdessen sammelten sie rund 60.000 Schweizer Franken, um in ihrem Namen Stimmen zu kaufen. Als die Ergebnisse verkündet wurden, verstummte die Menge in Biel, bevor sie enttäuscht den Saal verließ.

Nach der Show lobte Doffeys Tante, Xandra Gonçalves, ihren Auftritt. Die Anhänger hatten bis zuletzt gehofft, doch am Ende reichte es nicht zum Sieg.

Mit dem zweiten Platz endet für Doffey ein bemerkenswerter Lauf bei der Star Academy. Die Kampagne, sie sowohl emotional als auch finanziell zu unterstützen, zeigte die Stärke ihres lokalen Rückhalts. Auch wenn sie nicht gewann – ihr Weg von Bellmund ins Finale hat sie bereits zu einer der bekanntesten Namen der Schweizer Musikszene gemacht.

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