Lara Mandoki verlässt Erzgebirgskrimi – und startet mit Eberhofer durch
Gabriel HethurAbschied vom Erzgebirgskrimi: Lara Mandoki spricht über ihren Abgang - Lara Mandoki verlässt Erzgebirgskrimi – und startet mit Eberhofer durch
Lara Mandoki verlässt Erzgebirgskrimi nach sieben Jahren in der Rolle der Kommissarin Karina Szabo. Ihr letzter Auftritt in der Serie wird in der kommenden Folge Mordholz zu sehen sein, die Bezüge zum anhaltenden Krieg in der Ukraine aufweist. Die Schauspielerin blickt nun auf neue Projekte voraus, darunter eine Hauptrolle im Eberhofer-Film Steckerlfischfiasko, dessen Kinostart für August 2026 geplant ist.
Mandoki übernahm die Figur der Kommissarin Szabo bereits bei der Premiere von Erzgebirgskrimi. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Serie zu ihrem bedeutendsten Projekt – ein Abschied, den sie mit dem Gefühl vergleicht, die Heimat zu verlassen. Doch nach Jahren in Sachsen describes sie den Schritt, weiterzugehen, als natürlich, ja sogar notwendig. Die Menschen dort, erinnert sie sich, seien unglaublich herzlich, warm, zugewandt und liebevoll gewesen.
In Mordholz ermittelt ihre Figur zum vorletzten Mal gegen Mörder im Erzgebirge. Die Handlung der Folge spiegelt reale Spannungen wider und zieht Parallelen zum Krieg in der Ukraine. Mandoki, die sich selbst als "80 Prozent Ungarin und 20 Prozent Bayerin" bezeichnet, verfolgt die politischen Entwicklungen in Ungarn aufmerksam. Angesichts der anstehenden Parlamentswahlen Mitte April hofft sie auf mehr Solidarität ihres Heimatlandes innerhalb der EU.
Jenseits von Erzgebirgskrimi erweitert Mandoki ihr künstlerisches Spektrum: In Steckerlfischfiasko, Teil der erfolgreichen Eberhofer-Reihe, wird sie eine ungarische Frau verkörpern. Zudem sind zwei weitere, noch nicht bekannte Projekte in Arbeit. Offener spricht die Schauspielerin über die Notwendigkeit von Geschichten mit jüngeren, progressiven Frauen – insbesondere in Ostdeutschland, wo solche Stimmen ihrer Meinung nach noch immer unterrepräsentiert sind.
Mandokis Abschied von Erzgebirgskrimi markiert das Ende einer Ära für die Serie. Ihre künftigen Rollen, darunter der Eberhofer-Film 2026, deuten auf neue kreative Herausforderungen hin. Die letzten Folgen mit Kommissarin Szabo werden derweil in einer Handlungstraktion ausgestrahlt, die an einen der drängendsten Konflikte Europas anknüpft.
