Landkreis Bautzen revolutioniert Behördengänge mit digitalem Service LISA
Gabriel HethurLandkreis Bautzen revolutioniert Behördengänge mit digitalem Service LISA
Landkreis Bautzen startet digitalen Service LISA für vereinfachte Behördengänge
Der Landkreis Bautzen hat einen neuen digitalen Service namens LISA eingeführt, um behördliche Vorgänge für Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. In Radeberg und Wilthen werden Videoterminals aufgestellt, über die Dokumente eingereicht, Beratungen in Anspruch genommen und Anträge bearbeitet werden können – ohne lange Anfahrtswege. Das Projekt soll vor allem die Reisezeiten in dem flächenmäßig großen Landkreis verkürzen.
Der erste LISA-Terminal startet am 17. November in Radeberg in eine Testphase. Ein zweiter Standort in Wilthen folgt voraussichtlich ab dem 1. Dezember. Beide Standorte verfügen über Videokabinen, die persönliche Beratungsgespräche und digitale Antragsstellungen ermöglichen.
Der Service soll Behördengänge deutlich komfortabler gestalten: Bürger können Formulare einreichen, sich beraten lassen und Unterstützung erhalten – alles aus der Ferne. Trotz der Digitalisierung bleibt eine persönliche Betreuung über das System möglich. In den kommenden Monaten sind weitere Terminals im gesamten Landkreis Bautzen geplant. Der benachbarte Landkreis Meißen hat hingegen derzeit keine Pläne für ein ähnliches Angebot. Bisher gibt es keine offiziellen Zeitpläne oder Ankündigungen aus dem Meißner Landkreis.
Die Einführung von LISA beginnt mit zwei Standorten, bevor das Angebot schrittweise ausgebaut wird. Der Service reduziert die Notwendigkeit, persönlich in den Behörden vorstellig zu werden. Für die Einwohner des Landkreises Meißen bleibt es vorerst bei den herkömmlichen Wegen für behördliche Angelegenheiten.
