KI-Betrüger geben sich als PayPal-Mitarbeiter aus – so schützen Sie sich
Gesa EigenwilligKI-Betrüger geben sich als PayPal-Mitarbeiter aus – so schützen Sie sich
Verbraucher in Deutschland erhalten derzeit eine Welle betrügerischer Anrufe, bei denen sich die Anrufer als PayPal-Mitarbeiter ausgeben. Die Betrüger nutzen künstlich erzeugte Stimmen und unterdrückte Rufnummern, um an persönliche Daten zu gelangen. Behörden warnen nun vor der wachsenden Gefahr von Identitätsdiebstahl im Zusammenhang mit diesen automatisierten Nachrichten.
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über verdächtige Anrufe, bei denen sich die Betrüger als PayPal ausgeben. Die automatisierten Sprachnachrichten, vorgetragen von einer weiblichen KI-Stimme, informieren die Angerufenen über einen angeblich fehlgeschlagenen geplanten Transfer in Höhe von 500 Euro. Anschließend werden die Empfänger aufgefordert, sensible Informationen preiszugeben – darunter ihre PayPal-PIN.
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat eine öffentliche Warnung vor dem Betrug herausgegeben. Auch Polizeibehörden in ganz Deutschland bestätigen ähnliche Fälle und weisen darauf hin, dass Kriminelle Banknummern fälschen, um seriös zu wirken. Zwar ist unklar, welche Gruppe hinter den Betrugsversuchen steckt, doch die Warnungen betonen, dass keine echte Organisation beteiligt ist – nur Hochstapler, die moderne Technologie missbrauchen. Opfer berichten von Anrufen mit unterdrückter Rufnummer, was die Rückverfolgung erschwert. Das Ziel der Betrüger ist eindeutig: Sie wollen persönliche Daten stehlen und unter dem Deckmantel eines vertrauenswürdigen Zahlungsdienstleisters Finanzbetrug begehen.
Der Betrug basiert auf KI-generierten Stimmen und gefälschten Bankdaten, um Menschen zur Herausgabe privater Informationen zu verleiten. Die Behörden raten allen, die solche Anrufe erhalten, sofort aufzulegen und auf keinen Fall persönliche oder finanzielle Daten weiterzugeben. PayPal-Nutzer werden daran erinnert, dass das Unternehmen niemals sensible Daten telefonisch abfragt.






