KfW-Chef Wintels fordert Innovationspakt für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit
Senta ScheelKfW-Chef Wintels fordert Innovationspakt für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit
Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW, fordert eine neue Investitions- und Innovationsagenda, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Er warnt, dass Europa seine jährliche Finanzierungslücke gegenüber den USA schließen müsse, um in den globalen Märkten die Nase vorn zu behalten.
Wintels schlägt einen „Deutschen Pakt für Innovation“ vor, um Kapital zu mobilisieren und die Transformation zu beschleunigen. Das Vorhaben zielt darauf ab, Innovationsökosysteme zu stärken und mit Nachdruck sowie in großem Maßstab zu handeln. Die 2024 gestartete WIN-Initiative spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie zusätzliches Wagnis- und Wachstumskapital freisetzt.
Darüber hinaus mahnt er Fortschritte bei der Kapitalmarktunion und regulatorische Änderungen an. Diese Schritte würden es institutionellen Anlegern erleichtern, leichter in Risiko- und Wachstumskapital zu investieren. Wintels regt zudem die Schaffung größerer Wachstumsfonds und Dachfondsstrukturen an, um mit dem US-amerikanischen Investitionsniveau Schritt zu halten.
Der Ausbau der Innovationsinfrastruktur ist ein weiteres zentrales Anliegen. Bessere Fördersysteme sollen helfen, Ideen schneller in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die wirtschaftliche Position Deutschlands durch mehr Investitionen und Innovation zu stärken. Die Schließung der Finanzierungslücke und die Verbesserung der Infrastruktur sollen langfristiges Wachstum vorantreiben. Die WIN-Initiative und regulatorische Reformen sind dabei entscheidend, um diese Ziele zu erreichen.
