Kandern baut Grundschule für Ganztagsbetreuung bis 2029 aus
Kandern treibt Ausbau der Grundschule voran, um wachsenden Betreuungsbedarf zu decken
Die Stadt Kandern setzt ihre Pläne zum Ausbau der örtlichen Grundschule um, um dem steigenden Bedarf an Kinderbetreuung gerecht zu werden. Für das Vorhaben wurden bereits 1,566 Millionen Euro an Landesfördermitteln gesichert. Nun sucht die Kommune europaweit nach Angeboten für Planungsleistungen. Ziel ist es, bis zum Schuljahr 2026/2027 ein ganztägiges Programm mit flexiblen Nachmittagsangeboten einzurichten.
Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund der schrittweisen Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Ganztagsbetreuung in Deutschland. Der Stadtrat von Kandern wird den Vergabeprozess am 27. April 2026 prüfen, bevor eine europaweite Ausschreibung für vier spezialisierte Planungsbüros gestartet wird. Die Bauarbeiten sollen von Ende 2027 bis Anfang 2029 dauern.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf knapp 2,066 Millionen Euro, wobei die Stadt etwa zehn Prozent der Summe selbst trägt. Zudem steht noch ein Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich aus; eine Entscheidung darüber wird für diesen Sommer erwartet. Zu den geplanten Verbesserungen gehören eine neue Mensa sowie modernisierte Räumlichkeiten, um die verlängerten Betreuungszeiten zu ermöglichen.
Nach Fertigstellung wird die Schule ein verlässliches Ganztagsangebot bieten und Familien damit mehr Flexibilität am Nachmittag ermöglichen. Die Stadt hat bereits eine verbindliche Zusage über 1,566 Millionen Euro vom Land erhalten, um die Maßnahmen zu finanzieren.
Durch das Projekt erhält die Kanderner Grundschule moderne Einrichtungen und erweiterte Betreuungsmöglichkeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2029 abgeschlossen sein, sodass die Schule den neuen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Investition der Stadt wird zudem die Belastung für Familien verringern, die auf eine ganztägige Betreuung angewiesen sind.






