01 May 2026, 22:28

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich zunehmend unsicher nach Hamas-Angriff

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich zunehmend unsicher nach Hamas-Angriff

Eine aktuelle Umfrage offenbart tiefe Besorgnis unter jüdischen Gemeinden in Deutschland. Mehr als zwei Drittel fühlen sich seitdem der Angriff der Hamas auf Israel im vergangenen Oktober unsicherer im Land. Die Ergebnisse zeigen wachsende Ängste vor einem Anstieg von Antisemitismus im Alltag.

Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat sich gegen die Welle der Feindseligkeit ausgesprochen. Er bezeichnete die Zunahme von Angriffen und Hass gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und abscheulich. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund steigender Meldungen über verbale Beleidigungen, Vandalismus und körperliche Übergriffe in ganz Deutschland.

Von Notz kritisierte explizit jene, die die Handlungen der israelischen Regierung als Vorwand für Antisemitismus nutzen. Er betonte, dass kein politischer Konflikt jemals Hass oder Gewalt gegen jüdische Menschen rechtfertigen dürfe. Der Politiker forderte, dass die deutsche Gesellschaft dieses Problem mit Nachdruck und Entschlossenheit angehen müsse.

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In seinen Stellungnahmen bestand von Notz auf eine konsequente rechtliche und kompromisslose Reaktion. Er forderte strengere Maßnahmen zum Schutz jüdischer Gemeinden und zur Bestrafung der Täter. Das Recht, so von Notz, müsse entschlossen durchgesetzt werden, um Sicherheit und Würde für alle Jüdinnen und Juden in Deutschland zu gewährleisten.

Die Umfrageergebnisse und die Aussagen von Notz’ fallen in eine Zeit erhöhter Spannungen. Jüdische Einrichtungen verzeichnen mehr Sicherheitsvorfälle, während die polizeilichen Ermittlungen zu antisemitischen Straftaten zugenommen haben. Behörden und Gemeinschaftsvertreter stehen nun unter Druck, mit konkreten Maßnahmen zu reagieren.

Quelle