25 February 2026, 17:26

Ilyas Ansah kämpft gegen Rassismus im Fußball – nach aktuellem Vorfall mit klarem Appell

Ein Fußballspieler läuft mit dem Ball auf einem grünen Rasenfeld vor einer Menge, einige halten Kameras und tragen Helme, mit einem Banner im Hintergrund.

Union's Ansah: Kompany's Anti-Racism Statement War Wichtig - Ilyas Ansah kämpft gegen Rassismus im Fußball – nach aktuellem Vorfall mit klarem Appell

Union Berlins Stürmer Ilyas Ansah positioniert sich gegen Rassismus im Fußball – nach einem aktuellen Vorfall mit großer Aufmerksamkeit

Ilyas Ansah, Angreifer von Union Berlin, hat sich nach einem jüngsten, viel beachteten Vorfall zum Thema Rassismus im Fußball geäußert. Der Spieler lobte Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany für dessen klare Haltung gegen Diskriminierung. Ansah berichtete zudem von eigenen Erfahrungen mit rassistischen Beleidigungen im Laufe seiner Karriere.

Die Debatte war erneut aufgeflammt, nachdem Benfica-Londonens Gianluca Prestianni von der UEFA vorläufig gesperrt worden war – ihm wird vorgeworfen, Real Madrids Vinícius Júnior rassistisch beleidigt zu haben.

Am 18. Februar 2026 hatte Vinícius Júnior im Champions-League-Playoff das einzige Tor zum 1:0-Sieg von Real Madrid gegen Benfica erzielt. Nach dem Spiel wurde Benfica-Verteidiger Gianluca Prestianni beschuldigt, Vinícius als 'mono' – spanisch für 'Affe' – bezeichnet zu haben, während er sich den Mund mit seinem Trikot bedeckte. Die UEFA reagierte mit einer Sperre Prestiannis für das Rückspiel am 25. Februar.

Prestianni bestreitet die Rassismus-Vorwürfe, räumte jedoch ein, eine homophobe Beleidigung verwendet zu haben. Vonseiten Real Madrids gab es bisher keine offizielle Stellungnahme, doch der ehemalige Profi Thierry Henry würdigte die Mannschaft für ihre Unterstützung Vinícius'. Unterdessen kritisierte Bayern-Trainer Vincent Kompany Benfica-Coach José Mourinho für dessen Umgang mit dem Vorfall.

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Union Berlins Ilyas Ansah, der selbst bereits rassistische Angriffe erleben musste, begrüßte Kompanys deutliche Worte. Er betonte, dass Rassismus im Fußball keinesfalls toleriert werden dürfe, und forderte konsequentes Vorgehen gegen Täter. Ansah argumentierte, dass Schweigen das Problem nur verschärfe, und rief Vereine sowie Verbände auf, entschlossener zu handeln.

Die vorläufige Sperre Prestiannis folgt den Ermittlungen der UEFA zu dem Vorfall. Ansahs Aussagen unterstreichen die anhaltenden Sorgen über Rassismus im Fußball. Vereine, Spieler und Funktionäre stehen weiterhin unter Druck, Diskriminierung wirksamer zu bekämpfen.