HSG Wetzlar holt Kirschner als Notlösung gegen den Bundesliga-Abstieg
Gabriel HethurSchockverletzung und ein neuer Zugang in Wetzlar - HSG Wetzlar holt Kirschner als Notlösung gegen den Bundesliga-Abstieg
Die HSG Wetzlar hat den Rechtsaußen Tristan Kirschner für den Rest der Saison verpflichtet. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein in der Handball-Bundesliga gegen den Abstieg kämpft. Unterdessen wird Linksaußen Lion Zakaria aufgrund einer schweren Knieverletzung die verbleibenden Spiele verpassen.
Zakaria zog sich die Verletzung am Samstag in einem Testspiel gegen die TuS Ferndorf zu. Sein Ausfall trifft Wetzlar hart, da der Verein um den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse ringt. Aktuell belegt die Mannschaft mit nur sieben Siegen aus 38 Partien den vorletzten Tabellenplatz.
Geschäftsführer Björn Seipp äußerte Mitgefühl für Zakaria und deutete an, den Transfermarkt weiter zu sondieren. Kirschner, der 23-jährige Neuzugang, wechselt vom Zweitligisten TV Hüttenberg, wo er in der vergangenen Saison mit 183 Toren bester Torschütze seines Teams war. Seine Verpflichtung soll die Offensive Wetzlars in der entscheidenden Phase der Saison stärken.
Mit Kirschner erhält die HSG dringend benötigte Verstärkung im Angriff, um den Abstieg noch abzuwenden. Ohne den verletzten Zakaria, der erst in der nächsten Spielzeit wieder einsatzbereit sein wird, stehen nun entscheidende Partien an. Die aktuelle Tabellensituation lässt kaum Spielraum für weitere Fehler in den verbleibenden Begegnungen.






