Hockeys gemischte Bilanz: Frauen qualifizieren sich, Männer scheitern im Finale
Sibilla HartungHockeys gemischte Bilanz: Frauen qualifizieren sich, Männer scheitern im Finale
Die deutschen Hockeynationalmannschaften haben kürzlich ihre FIH Pro League-Saison mit gemischten Ergebnissen beendet. Während die Frauen sich einen Platz in der Weltklasse des Weltmeisterschaftsturniers sicherten, scheiterten die Männer im Finale gegen Spanien.
Die deutsche Frauenmannschaft um Kapitänin Linnea Weidemann besiegte China mit 2:1 und qualifizierte sich damit für die oberste Spielklasse der Weltmeisterschaft. Weidemann führte ihr Team zudem zu einem 5:1-Sieg gegen China in einem weiteren Spiel und beendete die Saison auf dem fünften Tabellenplatz. Insgesamt belegte die deutsche Frauenauswahl den sechsten Rang in der Liga.
Auf Seiten der Männer musste Kapitän Thies Prinz im Finale unter extremen Hitzebedingungen eine harte Niederlage hinnehmen. Sein Team unterlag Spanien mit 2:5 und beendete die Pro League als Vizemeister. Prinz spielt derzeit in der niederländischen Hoofdklasse und hat eine sofortige Rückkehr nach Berlin ausgeschlossen.
Von den vier in Berlin geborenen Nationalspieler:innen ist Weidemann die einzige, die noch immer in der Hauptstadt aktiv ist. Lena Micheel und Johannes Große sind inzwischen nach Hamburg gewechselt, während Prinz seine Karriere im Ausland fortsetzt.
Die Frauenmannschaft blickt nach ihren starken Leistungen optimistisch auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Die Männer zeigten trotz der Finalniederlage unter Prinz’ Führung beachtliche Widerstandskraft. Beide Teams umfassten Berliner Spieler:innen – doch nur Weidemann vertritt noch immer ihren Heimatverein in der Stadt.
