Historische Heimpleite: SC DHfK Leipzig unterliegt Flensburg mit 24:42
Gabriel HethurHistorische Heimpleite: SC DHfK Leipzig unterliegt Flensburg mit 24:42
SC DHfK Leipzig erlebt schwerste Bundesliga-Heimniederlage aller Zeiten
Am vergangenen Wochenende kassierte der SC DHfK Leipzig die höchste Heimniederlage seiner Bundesliga-Geschichte. Mit 24:42 unterlag das Team der SG Flensburg-Handewitt und erlitt damit einen herben Rückschlag in der Saison 2025/26. Trotz eines frühen Timeouts gelang es Trainer Raul Alonso nicht, die Wende einzuleiten.
Leipzig startete katastrophal in die Partie und lag nach nur neun Minuten bereits mit 1:9 zurück. Bis zur Halbzeit baute Flensburg die Führung auf 18:8 aus und ließ den Gastgebern kaum Hoffnung auf eine Aufholjagd. Im Verlauf der zweiten Halbzeit vergrößerte sich der Abstand weiter – nach 40 Minuten stand es bereits 15:29.
Bester Werfer der Leipziger war William Bogojevic mit sieben Toren, doch auch seine Treffer konnten die Niederlage nicht abwenden. Auf Seiten der Gäste glänzte Simon Pytlick mit neun Toren und trug maßgeblich zum deutlichen Sieg bei. Trotz Alonsos Versuche, sein Team neu zu formieren, scheiterte die Abwehr an Flensburgs unerbittlichem Tempo. Diese Niederlage markiert das erste Mal in dieser Saison, dass eine von Alonso trainierte Mannschaft in den Bundesliga-Suchergebnissen auftaucht – noch vor dem 7. Spieltag war sein Name in keinem offiziellen Ligabericht zu finden.
Die deutliche 24:42-Niederlage stellt Leipzig vor große Fragen. Besonders die Defensive muss bis zum nächsten Spiel deutlich besser werden, während Flensburg mit dieser starken Leistung seinen Anspruch auf die Meisterschaft unterstreicht. Das Ergebnis zeigt zudem die Herausforderungen auf, vor denen Alonso in seiner ersten vollständigen Bundesliga-Saison steht.
