Handgreiflichkeiten nach umstrittenem Tor in Cottbus gegen Mannheim
Gesa EigenwilligTrainer von Cottbus Wollitz setzt Mannheim's Zuber ab - Handgreiflichkeiten nach umstrittenem Tor in Cottbus gegen Mannheim
Nach einem hitzigen Drittliga-Spiel zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung. Der Streit eskalierte zwischen dem Cheftrainer von Cottbus und dem Sportdirektor Mannheims, nachdem eine umstrittene Torraum-Entscheidung für Aufregung gesorgt hatte. Die Partie endete zwar 1:1, doch nach dem Schlusspfiff entluden sich die Spannungen.
Der Auslöser war ein Schuss des Cottbuser Stürmers Tolcay Cigerci, der den Eindruck erweckte, die Torlinie vollständig überquert zu haben. Der Schiedsrichter wertete das Spielgerät jedoch nicht als Tor – das Spiel blieb unentschieden. Diese Entscheidung löste bei den Verantwortlichen von Energie Cottbus Frustration aus.
Als sich Spieler und Betreuer nach dem Spiel versammelten, kam es zu einem kurzen Handgemenge. Im Tumult trat der Cottbuser Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz versehentlich dem Mannheimer Sportdirektor Gerhard Zuber auf den Fuß, woraufhin dieser rückwärts zu Boden stürzte.
Die Lage beruhigte sich schnell, ohne dass es zu weiteren Eskalationen kam. Wollitz verteidigte später die Schiedsrichter und führte an, dass die Einführung des Videobeweises in höheren Ligen die Unparteiischen in der 3. Liga verunsichere. Die wachsende Unsicherheit bei Entscheidungen sei eine direkte Folge davon, so der Trainer.
Bisher gab es seitens der Fußball-Bundesliga keine offizielle Stellungnahme zu Wollitz' Aussagen. Der Vorfall bleibt mit dem nicht anerkannten Tor im Spiel zwischen Cottbus und Mannheim verknüpft. Beide Mannschaften haben die Auseinandersetzung inzwischen hinter sich gelassen.
League leaders Cottbus cling to slim title hopes after draw
The draw leaves Energie Cottbus with just a one-point advantage at the top of the 3. Liga. Key context from latest standings shows:
- SC Verl closed the gap with a 3:1 win over TSG Hoffenheim II
- MSV Duisburg remains third despite a 1:6 loss to Wehen Wiesbaden
- Cottbus has gone unbeaten in 2026 but now faces stiff title competition






