05 April 2026, 00:30

Hammer Raumstylisten schließt alle Filialen nach gescheiterter Investorensuche

Eingang zu einem Einkaufszentrum mit einem Schild "Aufregende neue Einzelhandelseröffnung bald", einem Mülleimer links, einer Glastür rechts und Deckenlampen darüber.

Hammer Raumstylisten schließt alle Filialen nach gescheiterter Investorensuche

Hammer Raumstylisten GmbH schließt alle verbleibenden Filialen nach gescheiterter Investorensuche

Die Hammer Raumstylisten GmbH wird nach dem Scheitern der Suche nach einem Käufer alle verbliebenen Standorte schließen. Wie der Insolvenzverwalter bestätigte, fand sich kein Investor, der bereit gewesen wäre, die Fachhandelskette weiterzuführen. Um noch Mittel zu generieren, beginnen nun in den letzten 41 Filialen Räumungsverkäufe.

Das Unternehmen hatte am 27. Januar 2026 beim Amtsgericht Bielefeld vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt. Zu diesem Zeitpunkt betrieb es noch 41 Filialen, vor allem in Niedersachsen, darunter in Braunschweig, Wolfsburg und Goslar. Über 300 potenzielle Investoren wurden kontaktiert, doch keiner zeigte ernsthaftes Interesse – angesichts der angespannten Finanzlage des Unternehmens und der schwierigen Marktbedingungen.

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Die Verhandlungen zogen sich ohne Ergebnis hin, sodass kein tragfähiges Rettungskonzept zustande kam. Da die Insolvenzgeldzahlungen für die rund 1.100 Beschäftigten Ende März auslaufen, waren drastische Maßnahmen unvermeidbar. Von den ursprünglich betroffenen 46 Filialen wurden bereits alle geschlossen; die verbleibenden 41 starten am 1. April mit der Abwicklungsverkäufen.

An diesem Tag beginnen auch offiziell die regulären Insolvenzverfahren. Der Verwalter betonte, dass nur durch diese Verkäufe die Zahlungsfähigkeit nach Auslaufen der Leistungen aufrechterhalten werden könne. Ohne einen Käufer ist die Zukunft der Fachhandelskette damit endgültig besiegelt.

Die Schließung markiert das endgültige Aus für Hammer Raumstylisten nach monatelangen gescheiterten Verhandlungen. Die Mitarbeiter erhalten bis März Insolvenzgeld, während das Unternehmen seine Bestände veräußert. Weitere Versuche, das Geschäft zu retten, sind nicht mehr geplant.

Quelle