19 June 2026, 12:25

Hamburgs erstes Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne

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Hamburgs erstes Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne

Hamburgs erstes Tanz-Triennale hat begonnen – und verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne für zeitgenössische Bewegung. Das Festival, das noch bis zum 21. Juni läuft, präsentiert über 40 Veranstaltungen in Theatern, Museen, Skateparks und im öffentlichen Raum. Initiiert wurde es gemeinsam von der Kulturstiftung des Bundes, dem Hamburg Ballett, Kampnagel und dem K3 – Zentrum für Choreographie.

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Eröffnet wurde das Triennale mit einer Stadtparade in Hamburg-Barmbek. Mehr als 500 Tänzer:innen aus über 30 Gruppen waren beteiligt, darunter die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett, die HipHop Academy sowie internationale Kollektive. Die Parade verwandelte den öffentlichen Raum in eine Performancestätte und läutete nicht nur das Festival ein, sondern verband es symbolisch auch mit der 9. Fotografie-Triennale.

Das Programm vereint internationale Produktionen mit lokalen Talenten. Zu den Highlights zählen Stücke für ungewöhnliche Spielorte, etwa Chiara Bersanis preisgekröntes Solo „Auf der Suche nach Einhörnern“ (Originaltitel: Seeking Unicorns) oder Jefta van Dinthers„Unearth“. Die Kuratorinnen Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette sehen im Tanz ein mächtiges Medium, das Menschen bewegen, herausfordern und verbinden kann.

Zugleich soll das Triennale das Vertrauen innerhalb der Hamburger Tanzszene stärken – als Reaktion auf jüngste Kontroversen beim Hamburg Ballett. Es will den Dialog fördern und die vielfältigen Tanzszenen der Stadt zusammenbringen.

Das Tanz-Triennale bietet eine Plattform für Austausch und künstlerische Erkundung. Mit seinem breiten Programm und inklusiven Ansatz zeigt es die vielen Facetten und Funktionen von Tanz. Bis zum 21. Juni verteilt sich das Festival über Hamburgs kulturelle Landschaft.

Quelle