10 December 2025, 10:27

Grüne fordern Transparenz bei gestrichenen Millionen für Integrationsprojekte in Sachsen

Ein grüner Stiel mit Blättern, mit einem unscharfen Hintergrund.

Grüne wollen Klarheit bei Integrationsprojekten - Grüne fordern Transparenz bei gestrichenen Millionen für Integrationsprojekte in Sachsen

Überschrift: Grüne fordern Klarheit über Zukunft von Integrationsprojekten

Teaser: Grüne verlangen Aufklärung zu gestrichenen Integrationsförderungen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vorspann: Grüne verlangen Aufklärung zu gestrichenen Integrationsförderungen

Artikeltext:

Über 70 Integrationsprojekte in Sachsen stehen vor einer ungewissen Zukunft, nachdem ihre Förderanträge abgelehnt wurden. Der Schritt hat Kritik von einem Bündnis aus Initiativen, Verbänden und politischen Gruppen ausgelöst. Die Grünen drängen das Sozialministerium auf Antworten, wie es mit diesen Programmen weitergeht.

Der Landtag hatte ursprünglich jährlich 14,5 Millionen Euro für Integrationsarbeit bereitgestellt. Damit wurden sowohl groß angelegte Programme als auch kleine lokale Initiativen unterstützt. Für 2025 stehen jedoch nur noch 3 Millionen Euro zur Verfügung – weniger als die Hälfte der ursprünglich geplanten 6,5 Millionen.

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) begründete die Kürzungen mit Haushaltszwängen. Sie bestätigte, dass die Mittel 2026 wieder auf 14,5 Millionen Euro aufgestockt werden sollen. Doch die aktuellen Streichungen haben bereits zur Ablehnung Dutzender Projekte geführt, die Menschen beim Ankommen, der Arbeitsplatzsuche und der Integration in die Gesellschaft unterstützen.

Die Grünen betonen, dass diese Projekte eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche und soziale Stabilität Sachsens spielen. Ohne sie drohten weniger Menschen Fuß zu fassen oder sich in den Arbeitsmarkt einzubringen, warnt die Partei. Sie fordert nun vom Ministerium volle Transparenz darüber, wie die verbleibenden Gelder verteilt werden.

Die Ablehnung der Anträge lässt viele Organisationen im Unklaren über ihre weitere Arbeit. Zwar hat das Ministerium die Rückkehr zur vollen Förderung ab 2026 zugesagt, doch die aktuelle Lücke wirft die Frage auf, welche Initiativen die Kürzungen überstehen. Die Grünen bleiben hartnäckig und verlangen Klarheit, wie das reduzierte Budget verwaltet wird.