09 May 2026, 08:24

Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Verkehrsunfall mit Gefahrgut

Feuerwehrleute in Schutzausrütstärbeiten in einem raucherfüllten Raum mit verstreuten Gegenständen.

Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Verkehrsunfall mit Gefahrgut

Großangelegte Notfallübung am Samstagmorgen in Bad Schwalbach

Am Samstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten simuliert. Die Behörden haben die Bevölkerung darauf hingewiesen, mit vermehrtem Einsatz von Rettungskräften in der Region zu rechnen.

Die Übung ist von 9:00 Uhr bis voraussichtlich 12:30 Uhr geplant und konzentriert sich auf das Gebiet der Alten Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt. Um eine realistische Darstellung eines Gefahrstoffaustritts zu erzeugen, soll farbiger Rauch eingesetzt werden.

Rund 350 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und weiteres Notfallpersonal, werden an der Übung teilnehmen. Der Rheingau-Taunus-Kreis möchte damit prüfen, wie gut die Katastrophenschutzteams unter Druck zusammenarbeiten. Besonders im Fokus steht die Koordination zwischen den verschiedenen Diensten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Anwohner werden gebeten, während der Übung die Umfahrungsroute um das Gewerbegebiet über die Alte Bäderstraße zu meiden. Zwar bleiben die öffentlichen Straßen geöffnet, doch es ist mit häufigen Fahrten von Einsatzfahrzeugen zwischen zentralen Orten zu rechnen – darunter das Gewerbegebiet, die ehemalige Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel und die Kreisverwaltungsgebäude in Bad Schwalbach.

Die Übung dient der Überprüfung der Einsatzbereitschaft lokaler Rettungskräfte für Großschadenslagen. Farbiger Rauch und eine hohe Anzahl an Einsatzfahrzeugen werden am Vormittag sichtbar sein. Aus Sicherheitsgründen bittet die Behörde die Bevölkerung, die ausgewiesenen Übungsbereiche zu meiden.

Quelle