Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Intendant bis 2027
Thomas Grasmück ist als Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR) wiedergewählt worden. Mit überwältigender Unterstützung durch das Gremium des Senders sicherte er sich eine zweite Amtszeit, die bis Anfang 2027 läuft.
Grasmück erhielt im ersten Wahlgang 22 von 24 Stimmen. In seiner ersten Amtszeit trieb er weitreichende Reformen voran, darunter Personalabbau und eine Umverteilung der Ressourcen. Für die kommenden Jahre will er den SR nach drei zentralen Leitprinzipien ausrichten: Innovation, Zukunftsfähigkeit und starke regionale Verankerung.
Als Herausforderer trat Peter Dinges an, der Geschäftsführer der nationalen Filmförderanstalt FFA. Dinges, der auf über 30 Jahre Erfahrung in Film und Fernsehen zurückblickt, präsentierte sich als Quereinsteiger mit neuen Impulsen. Seine Kandidatur bezeichnete er als persönliches Engagement und nicht als Karriereschritt.
Grasmücks lange Verbindung zum SR begann als freier Mitarbeiter. Später stieg er zum Programmdirektor auf, bevor er die Leitung übernahm. Dinges hingegen führt die FFA in Berlin seit 2004.
Mit seiner Wiederwahl wird Grasmück den SR für weitere vier Jahre leiten. Der Sender bleibt auf Modernisierung bei gleichzeitiger Bewahrung seiner regionalen Identität fokussiert. Dinges, trotz seiner starken Branchenexpertise, konnte die notwendige Unterstützung nicht mobilisieren, um den Amtsinhaber abzulösen.






