Gemeinsamer Widerstand: Klinikpersonal protestiert gegen Krankenkassenreform in Rheinland-Pfalz
Gesa EigenwilligGemeinsamer Widerstand: Klinikpersonal protestiert gegen Krankenkassenreform in Rheinland-Pfalz
Krankenhausmitarbeiter in Rheinland-Pfalz protestieren gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Beschäftigte, Gewerkschaften und Krankenhausleitungen lehnen den aktuellen Vorschlag gemeinsam ab und warnen, dass dieser die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Stellen abbauen könnte. Eine Reihe von Aktionen soll gegen das Vorhaben mobilisieren.
Den Auftakt bildet am Donnerstag um 8 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung. Die Organisatoren haben Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags eingeladen, um ihre Bedenken vorzutragen. Die zentrale Forderung ist eindeutig: Das Gesetz darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden.
Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Mitarbeiter, Personalräte und die Gewerkschaft Verdi ziehen an einem Strang – sie fürchten, dass der Entwurf die Arbeitsbedingungen weiter verschärfen wird. Selbst die Krankenhausträger teilen diese Sorgen.
Die Proteste zeigen, wie breit die Ablehnung der geplanten Krankenkassenreform ist. Sowohl Belegschaften als auch Führungskräfte argumentieren, dass das Gesetz Stellenstreichungen und sinkende Standards zur Folge hätte. Ihre Botschaft an die Politiker ist klar: Der Entwurf muss nachgebessert werden, bevor er weiterverfolgt wird.






