Gefälschte Papiere und Drogen: Montenegriner in Sachsen festgenommen
Gefälschte Papiere und Drogen: Montenegriner in Sachsen festgenommen
Am 2. Februar 2026 wurde ein 44-jähriger Montenegriner am Grenzübergang Bahratal festgenommen, nachdem die Polizei gefälschte Ausweisdokumente entdeckt hatte. Bundesbeamte hielten bei einer Routinekontrolle einen in Deutschland zugelassenen Kleintransporter an und stellten fest, dass der Fahrer einen gefälschten kroatischen Personalausweis sowie einen manipulierten Führerschein verwendete.
Der Mann hatte seit 2021 unter der falschen kroatischen Identität in Deutschland gelebt. Mit den gefälschten Papieren hatte er sich eine Arbeitsstelle verschafft, wobei unklar bleibt, wie lange er genau unter diesem Decknamen tätig war.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten etwa neun Gramm Cannabis. Weitere Überprüfungen ergaben, dass gegen den Mann seit 2023 ein internationaler Haftbefehl aus Montenegro wegen Drogendelikten vorlag.
Sowohl der Personalausweis als auch der Führerschein erwiesen sich als vollständige Fälschungen. Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte dem Amtsgericht Pirna vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt.
Der Fall liegt nun in den Händen der deutschen Justiz, die den Auslieferungsantrag Montenegros prüfen wird. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zu den gefälschten Dokumenten und dem Drogenfund andauern.
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