Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid-Fässer ungesichert
Gabriel HethurGefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid-Fässer ungesichert
Ein Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden gestoppt, nachdem Autofahrer gemeldet hatten, dass er auf der Autobahn A2 ohne funktionierende Beleuchtung unterwegs war. Das Fahrzeug, dem zudem die vorgeschriebenen Warnmarkierungen fehlten, wurde nahe der Ausfahrt Vlotho-West von der Polizei angehalten, bevor Einsatzkräfte die Stelle sicherten.
Gegen 3:40 Uhr alarmierten Verkehrsteilnehmer die Polizei über einen Sattelschlepper, der in Richtung Hannover fuhr – ohne Rücklichter und mit defekter Warnblinkanlage. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Der 52-jährige Fahrer, ein Belarusse, transportierte Fässer mit Natriumfluorid.
Der Lastwagen wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße gestoppt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass eines der Fässer unzureichend gesichert und beschädigt war. Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern ab und alarmierten die Feuerwehr.
Die Feuerwehr begann damit, die Chemikalie in einen speziellen Auffangbehälter umzufüllen. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Nach einer Überprüfung wurde das Fahrzeug als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt Fahrverbot.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Straßensperrung, während Einsatzkräfte das gefährliche Gut sicherten. Der Lkw bleibt vorerst stillgelegt; die Ermittlungen zur mangelhaft gesicherten Ladung laufen noch. Verletzte gab es nicht.






