28 April 2026, 04:35

Gauweiler schlägt CSU-Bündnis mit Freien Wählern für mehr Parlamentssitze vor

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das deutsche und österreichische Provinzen zeigt.

Gauweiler schlägt CSU-Bündnis mit Freien Wählern für mehr Parlamentssitze vor

Peter Gauweiler, eine langjährige prägende Figur der CSU, hat vorgeschlagen, bei Wahlen außerhalb Bayerns eine gemeinsame Wahlliste seiner Partei mit der Freien Wählervereinigung aufzustellen. Der ehemalige bayerische Minister, der oft als das konservative Gewissen der CSU bezeichnet wird, argumentiert, dass ein solches Bündnis durch das Überwinden der Fünf-Prozent-Hürde mehr Sitze im Parlament sichern könnte.

Gauweiler ist überzeugt, dass ein bürgerlich-konservatives Bündnis bis zu zwei Drittel der Wähler anziehen könnte. Er warnt vor einem Szenario, in dem die Deutschen zwar rechtstendenziöse Parteien wählen, am Ende aber von einer linken Regierung regiert werden. Falls eine Allianz schwierig umsetzbar sein sollte, schlägt er vor, dass die CSU in anderen Bundesländern auch eigenständig antreten könnte.

Während seiner Zeit im Bundestag unterstützte er gelegentlich Anträge der Linken, wenn er inhaltlich mit ihnen übereinstimmte. Es sei demokratisch unehrlich, Vorschläge allein wegen ihrer Herkunft abzulehnen, betont Gauweiler. Offene Debatten seien ihm zufolge wichtiger als starre ideologische Grenzen.

Der erfahrene Politiker stellt zudem die Weisheit einer strikten Brandmauer gegen die rechtspopulistische AfD infrage. Seine Haltung spiegelt einen weiteren Aufruf zu pragmatischer Auseinandersetzung statt pauschaler Ablehnung wider.

Gauweilers Vorschlag zielt darauf ab, die bürgerlich-konservative Vertretung im Parlament zu stärken. Durch ein Bündnis mit den Freien Wählern oder einen Alleingang könnte die CSU verhindern, dass Stimmen an der Fünf-Prozent-Hürde verloren gehen. Sein Ansatz setzt auf Wahlstrategie statt auf starre Parteigrenzen.

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