30 December 2025, 11:04

Gasleitung in Ostdeutschland wird für B169-Ausbau umverlegt

Vier Personen rechts, drei mit Mänteln, mit großen Rohrleitungen links.

Gasleitung in Ostdeutschland wird für B169-Ausbau umverlegt

In Ostdeutschland haben die Arbeiten zur Verlegung zweier Abschnitte einer Hochdruck-Gasleitung begonnen. Das von der GOL GmbH & Co. KG durchgeführte Projekt dient der Erweiterung der Bundesstraße 169 zwischen der Kreuzung mit der B6 und Salbitz. Der Netzbetreiber Mitnetz Gas hatte die Umverlegung in Auftrag gegeben, um Platz für neue Infrastruktur wie eine Entwässerungsleitung und den Ausbau der Straße zu schaffen.

Die Verlegung umfasst zwei zentrale Anpassungen. In einem Abschnitt wird die Pipeline im Bereich des Hahnefelder Stausees um über 70 Meter tiefer verlegt. In einem anderen Abschnitt wird sie seitlich verschoben – zunächst um 250 Meter, dann um 400 Meter – mithilfe des Bohr-Zieh-Verfahrens. Diese Maßnahmen sind notwendig für den Ausbau der B169, zu dem auch die Sanierung einer 380-kV-Stromleitung und archäologische Untersuchungen gehören.

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Die Kosten des Projekts in Höhe von 950.000 Euro werden vollständig aus dem Bundeshaushalt finanziert. Die Bauarbeiten an der B169 selbst haben bereits begonnen, während die Umverlegung der Gasleitung bis Ende 2025 abgeschlossen sein soll. Die Anpassungen stellen sicher, dass die Pipeline während der gesamten Bauphase betriebsbereit bleibt und andere wichtige Infrastrukturprojekte ohne Verzögerungen vorankommen können.

Nach Fertigstellung wird die verlegte Pipeline sowohl die erweiterte B169 als auch das neue Entwässerungssystem unterstützen. Die Projektkosten von 950.000 Euro decken alle notwendigen Ingenieurs- und Bauleistungen ab. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant und stimmt mit den weiteren Straßen- und Versorgungsausbauarbeiten in der Region überein.