Fünf Ukrainer ohne Papiere an deutscher Grenze in Görlitz gestoppt
Sibilla HartungFünf Ukrainer ohne Papiere an deutscher Grenze in Görlitz gestoppt
Bundespolizisten haben fünf ukrainische Staatsbürger an der Einreise nach Deutschland ohne gültige Papiere gehindert. Die Vorfälle ereigneten sich am Grenzübergang Görlitz, wo Beamte Reisende kontrollierten, die zu Fuß oder mit dem Fernbus einreisten.
Ein Fußgänger und vier Buspassagiere verfügten weder über gültige Reisedokumente für Deutschland noch für andere Schengenstaaten.
Zunächst stoppten die Beamten einen Fußgänger, der die Görlitzer Stadtbrücke überquerte. Die Person legte einen abgelaufenen deutschen Aufenthaltstitel vor, woraufhin die Beamten sofort eingriffen. Der Titel wurde eingezogen, und gegen die Person wurden Strafverfahren wegen illegaler Einreise und Aufenthalts eingeleitet. Der Fall wurde an die Ausländerbehörde in Landshut zur weiteren Bearbeitung überstellt.
In einem weiteren Vorfall wurden vier Personen in grenzüberschreitenden Bussen kontrolliert. Alle gaben an, über einen gültigen Aufenthaltsstatus in Polen zu verfügen, besaßen jedoch keine Erlaubnis für die Einreise nach Deutschland oder andere Schengenstaaten. Die vier Reisenden wurden nach Polen zurückgewiesen und müssen sich nun wegen versuchter illegaler Einreise vor Gericht verantworten.
Bei den fünf Betroffenen handelte es sich durchgehend um ukrainische Staatsangehörige. Sie wurden entweder nach Polen zurückgeschickt oder an die zuständigen Ausländerbehörden zur weiteren Klärung überwiesen. In allen Fällen wurden Strafverfahren wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise eingeleitet.
