30 December 2025, 19:17

Frank Asbeck kauft Solarworld-Markenrechte zurück – ein Neuanfang für die Solarlegende

Eine Stadtansicht mit zahlreichen Gebäuden, Bäumen, einem Berg im Hintergrund, einem klaren Himmel, einem Strommast mit Drähten und Grünfläche im Vordergrund.

Gründer von Solarworld erwirbt Markenrechte seiner ehemaligen Firma - Frank Asbeck kauft Solarworld-Markenrechte zurück – ein Neuanfang für die Solarlegende

Frank Asbeck, der Gründer von Solarworld, hat die Markenrechte an seinem ehemaligen Unternehmen zurückerworben. Die Marke, einst ein führender Name in der Solarenergie, war zuvor vom Schweizer Konzern Meyer Burger verkauft worden. Der Deal markiert einen Neuanfang für ein Unternehmen, das 2021 die Produktion einstellte.

Solarworld wurde 1998 unter Asbecks Führung gegründet und produzierte in Freiberg Solarmodule. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten meldete das Unternehmen 2018 Insolvenz an, und drei Jahre später wurde die Produktion vollständig eingestellt. Meyer Burger übernahm 2021 den Standort Freiberg, stellte die Fertigung dort jedoch Anfang 2024 ein.

Die Markenrechte gehörten bis vor kurzem zu den Vermögenswerten von Meyer Burger. Ihr Verkauf brachte der Insolvenzmasse eine beträchtliche Summe ein, wobei der genaue Kaufpreis nicht bekannt gegeben wurde. Unterdessen beantragte die deutsche Tochter von Meyer Burger im Dezember 2025 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens – nach zuvor bereits eingereichten Anträgen für die Standorte Freiberg und Bitterfeld.

Der Insolvenzverwalter Lucas Flöther betonte, dass die Zeit für eine Investorenlösung knapp werde. Verhandlungen für sowohl Meyer Burger (Deutschland) als auch Meyer Burger (Industries) laufen zwar weiter, konkrete Fortschritte bei möglichen Übernahmen gibt es jedoch noch nicht.

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Mit dem Rückkauf der Solarworld-Markenrechte schließt Asbeck einen Kreis in der Geschichte der Marke. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Insolvenzverfahren von Meyer Burger voranschreitet, während die Gespräche mit Investoren noch ohne Ergebnis bleiben. Die Zukunft des Standorts Freiberg und der damit verbundenen Vermögenswerte bleibt vorerst ungewiss.