"Festival der Vielfalt" in Aschaffenburg mit VIEL-Preis geehrt
"Festival der Vielfalt" in Aschaffenburg erhält VIEL-Preis des Bayerischen Jugendrings
Das "Festival der Vielfalt" in Aschaffenburg ist mit dem VIEL-Preis des Bayerischen Jugendrings ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt das langjährige Engagement der Veranstaltung für antirassistische und inklusive Jugendarbeit. Seit nunmehr 40 Jahren ist das Festival ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.
In diesem Jahr fand das Festival im JUKUZ statt und bot den Besucher:innen Essen, Getränke und Livemusik. Über 1.500 Ehrenamtliche halfen bei der Organisation, während mehr als 120 Gruppen, Vereine und Initiativen mit Ständen, Bühnenauftritten und interaktiven Aktivitäten vertreten waren.
Festivalleiter Andi Hefter dankte allen Beteiligten für ihre Kreativität und ihr Engagement. Das Festival sei ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen könnten, so Hefter. Jörg Farbig, Leiter des Kulturamts, bezeichnete die Veranstaltung als ein "Leuchtturmprojekt", das Vielfalt in den Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens stelle.
Bürgermeister Jürgen Herzing lobte das Festival als Beispiel für den Wert des Zusammenhalts – selbst in schwierigen Zeiten. Auch Katharina Ziegler, Vorsitzende des Stadtjugendrings, würdigte die Arbeit der Teilnehmenden. Sie betonte deren Rolle beim Aufbau eines offenen und solidarisierten Aschaffenburgs.
Der VIEL-Preis zeichnet Projekte aus, die sich gegen Diskriminierung einsetzen und junge Menschen stärken. Er fördert Umfelder, in denen Jugendliche aktiv an der Gestaltung inklusiver Gemeinschaften mitwirken können.
Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des Festivals als Plattform für Vielfalt und Jugendbeteiligung. Mit Jahrzehnten des Wachstums und Tausenden Mitwirkenden bleibt es ein Vorbild für antirassistische und gemeinwesenorientierte Veranstaltungen. Die Organisator:innen und Freiwilligen werden ihre Arbeit fortsetzen, um das Festival auch in Zukunft als lebendigen Teil Aschaffenburgs zu erhalten.






