Fahrer riskiert Kindersicherheit auf A8 – und fliegt mit gefälschtem Führerschein auf
Gabriel HethurFahrer riskiert Kindersicherheit auf A8 – und fliegt mit gefälschtem Führerschein auf
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde auf der Autobahn A8 in der Nähe von Unterhaching bei München angehalten, nachdem ein vierjähriger Junge ungesichert auf seinem Schoß saß. Die Polizei stellte fest, dass das Kind nicht in einem geeigneten Kindersitz Platz genommen hatte, während der Fahrer versuchte, sich während der Fahrt eine Zigarette anzuzünden. Der Vorfall hat nun schwere Anklagepunkte gegen den Mann zur Folge.
Bei der Verkehrskontrolle kamen mehrere Verstöße ans Licht. Der Kindersitz befand sich im Kofferraum statt in Gebrauch, und der Fahrer hatte eine Zigarette im Mund, die er mit einem Feuerzeug anzünden wollte, während er das Fahrzeug steuerte.
Weitergehende Überprüfungen ergaben, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß. Er präsentierte den Beamten einen gefälschten Ausweis, was zu zusätzlichen Anklagepunkten führte. Die Behörden werfen ihm nun Urkundenfälschung, Fahren ohne Führerschein sowie die mangelnde Sicherung eines Kindes vor.
Das Jugendamt wurde nach dem Vorfall informiert.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Verfahren wegen mehrerer Delikte. Der Fall unterstreicht die Gefahren von rücksichtsloser Fahrweise und unzureichender Kindersicherung. Die Ermittlungen der Behörden dauern an.






