18 December 2025, 04:50

Evgeny Titov inszeniert Strauss’ *Salome* neu an der Komischen Oper Berlin

Ein Gemälde, das ein paar tanzende Menschen mit Noten oben zeigt.

Evgeny Titov inszeniert Strauss’ *Salome* neu an der Komischen Oper Berlin

"Salome" von Evgeny Titov: Allgegenwärtiges Begehren

Was tun mit einem Skandalwerk von vor 100 Jahren, wenn der Skandal verflogen ist? An der Komischen Oper Berlin präsentiert Evgeny Titov eine neue Interpretation von Richard Strauss’ "Salome" – gesangsfreundlich inszeniert.

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Die Komische Oper Berlin bringt Richard Strauss’ umstrittene Salome in einer mutigen Neuinszenierung auf die Bühne. Unter der Regie von Evgeny Titov bewahrt die Oper ihre schockierende Wirkung, bietet aber zugleich eine frische Deutung. Mit Vorstellungen am 7., 12. und 18. Dezember verspricht diese Version eine fesselnde Mischung aus Musik, Drama und visueller Pracht.

Strauss’ Salome, um 1900 komponiert, war einst von der Wiener Hofoper wegen ihres skandalösen Inhalts verboten worden. Das Werk bleibt provokant, doch Titovs Inszenierung rückt die Themen mit modernem Blick in ein neues Licht. Begehren treibt fast jede Figur an, jede sucht Halt bei denen, die sich ihr entziehen.

Die Salome der Komischen Oper Berlin wird im Dezember an drei Abenden zu sehen sein. Titovs Regie, kombiniert mit starken Gesangsdarbietungen und einem kühn gestalteten Bühnenbild, bietet einen frischen Zugang zu einem berüchtigt anspruchsvollen Werk. Das Publikum darf sich auf einen Abend voller intensiven Dramas, kraftvoller Musik und beeindruckender Bilder freuen.