13 June 2026, 00:27

Europas Verteidigung wird mit neuen Drohnen-Partnerschaften gestärkt

Deutsches Verteidigungsunternehmen INTEC kooperiert mit der Ukraine-Firma Skyeton, um kampferprobte Drohnen nach Europa zu liefern

Europas Verteidigung wird mit neuen Drohnen-Partnerschaften gestärkt

Zwei bedeutende Verteidigungspartnerschaften wurden bekannt gegeben, um die militärischen Fähigkeiten Europas zu stärken. INTEC und Skyeton werden bei der Entwicklung unbemannter Systeme für die europäischen Streitkräfte zusammenarbeiten. Gleichzeitig haben SkyFall und Airbus Defence and Space eine strategische Vereinbarung unterzeichnet, um die ukrainische Luftverteidigung zu stärken.

INTEC und Skyeton haben sich darauf verständigt, ihre Kompetenzen bei der Entwicklung und Bereitstellung unbemannter Systeme zu bündeln. INTEC bringt dabei Expertise in den Bereichen Ingenieurswesen, Systemintegration und lebenszyklusübergreifende Unterstützung ein. Skyeton steuert operative Erfahrung bei – sein Raybird-System hat bereits über 350.000 Einsatzstunden absolviert. Ziel der Zusammenarbeit ist es, einsatzbereite unbemannte Systeme für Deutschland und seine Verbündeten bereitzustellen.

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Christoph Otten, CEO von INTEC, betonte den Nutzen der Kooperation für militärische Anwender, die so Zugang zu erprobten Technologien erhalten. Andreas Pilz, Key Account Director bei Skyeton Deutschland, sieht in der Partnerschaft die Chance, ukrainische Verteidigungstechnologien in Europa weiter zu etablieren.

In einer separaten Vereinbarung haben SkyFall und Airbus Defence and Space ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, die Fähigkeiten der Ukraine zur Abwehr von Drohnen- und Raketenbedrohungen zu verbessern. Die Vereinbarung positioniert die Ukraine zudem als wachsenden Innovationsstandort für Verteidigungstechnik in Europa.

Beide Partnerschaften konzentrieren sich auf maßgeschneiderte Verteidigungslösungen für aktuelle und künftige Anforderungen. Priorität hat zunächst das Raybird-System, wobei der Fokus auf den Bedürfnissen der deutschen Bundeswehr liegt. Langfristig sollen beide Kooperationen die militärische Einsatzbereitschaft in der Region erhöhen.

Quelle