26 April 2026, 12:37

"Enter the Gungeon 2" wagt den Sprung in die dritte Dimension

Offenes Buch mit einer Reihe einzigartig gestalteter und farbiger Waffen, die ordentlich auf seinen Seiten angeordnet sind und auf einer Oberfläche plaziert sind.

"Enter the Gungeon 2" wagt den Sprung in die dritte Dimension

Dodge Roll, das Studio hinter Enter the Gungeon, arbeitet an einem Nachfolger seines erfolgreichen Action-Roguelikes. Das Original prägte maßgeblich das moderne Genre und verkaufte seit seinem Erscheinungsdatum über 14 Millionen Exemplare. Nun, ein Jahrzehnt nach dem Debüt, wagt sich das Team mit Enter the Gungeon 2 in die dritte Dimension.

Enter the Gungeon erschien 2016 und entwickelte sich schnell zu einem der herausragenden Titel der Roguelike-Renaissance. Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen, zufällig generierten Durchläufen und präzisen Spielmechaniken setzte neue Maßstäbe für das Genre. Erst diesen Monat feierte das Spiel sein zehnjähriges Jubiläum und festigte damit seinen Status als Fanliebling.

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Der Nachfolger soll das Kernerlebnis bewahren, setzt jedoch auf einen 3D-Grafikstil. Die Entwickler versprechen dieselbe rasante Schießerei, tiefgreifende Gegenstands-Kombinationen und die anspruchsvolle Schwierigkeit, die bereits den ersten Teil auszeichneten.

Allerdings äußert Dave Crooks, einer der Spieldesigner, Bedenken hinsichtlich des aktuellen Zustands des Roguelike-Genres. Sein Vorwurf: Viele moderne Titel setzten auf fortschrittsbasierte Spielmechaniken – etwa Freischaltungen oder glücksspielähnliche Belohnungssysteme – statt auf sinnvolle Spielprinzipien. Crooks zufolge halten diese Systeme zwar Spieler bei der Stange, machten die Spiele aber nicht zwangsläufig interessanter.

Enter the Gungeon 2 wird zeigen, ob die Reihe sich weiterentwickeln kann, ohne ihre Identität zu verlieren. Der Erfolg des ersten Teils bewies, dass es eine Nachfrage nach geschicktheitsbasierten Roguelikes gibt – und nicht nur nach repetitiven Belohnungsschleifen. Bleibt der Nachfolger seinen Wurzeln treu, könnte er erneut Maßstäbe für das Genre setzen.

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