25 May 2026, 02:23

Elterngeld-Kürzung: Warum Familien und Politiker jetzt Alarm schlagen

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Elterngeld-Kürzung: Warum Familien und Politiker jetzt Alarm schlagen

Elterngeld in Deutschland: Geplante Kürzungen sorgen für massive Kritik

Die Elterngeld-Leistungen in Deutschland könnten im Rahmen von Sparmaßnahmen drastisch gekürzt werden. Medienberichten zufolge plant Familienministerin Karin Prien (CDU) eine Streichung von rund 350 Millionen Euro. Der Vorschlag stößt bereits jetzt auf scharfe Ablehnung – sowohl von politischen Akteuren als auch von Familienverbänden.

Eine der ersten Kritikerinnen ist die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD). Sie warnt, eine Kürzung des Elterngelds käme zur völlig falschen Zeit: Angesichts der historisch niedrigen Geburtenrate in Deutschland wäre ein solcher Schritt kontraproduktiv. Giffey betont zudem, dass das Elterngeld eine doppelte Funktion erfülle – es entlaste Familien und erleichtere Eltern gleichzeitig den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

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Die SPD-Politikerin fordert stattdessen Reformen, um die Elternzeit gerechter zwischen den Partnern aufzuteilen. Das Elterngeld trage dazu bei, Karrierebrüche zu verringern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für frischgebackene Eltern zu verbessern.

Auch Wolfgang Kubicki, designierter Vorsitzender der FDP, übt scharfe Kritik an den geplanten Kürzungen. Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), spricht gar von einem „katastrophalen Signal“ an Familien im ganzen Land.

Die geplante Streichung von 350 Millionen Euro beim Elterngeld wird derzeit noch diskutiert. Sollte sie umgesetzt werden, wäre ein System betroffen, das sowohl die Stabilität von Familien als auch die Arbeitsmarktteilnahme fördert. Gegner warnen, dass eine solche Maßnahme die demografischen Herausforderungen weiter verschärfen könnte – ausgerechnet in einer Phase, in der die Geburtenzahlen ohnehin rückläufig sind.

Quelle