Dynamo Dresden erreicht Teilerfolg: Geldstrafen nach Fan-Ausschreitungen deutlich reduziert
Senta ScheelDFB-Sportgericht reduziert Geldbußen für Dynamo Dresden - Dynamo Dresden erreicht Teilerfolg: Geldstrafen nach Fan-Ausschreitungen deutlich reduziert
Dynamo Dresden hat erfolgreich Berufung gegen zwei Geldstrafen eingelegt, die vom DFB-Sportgericht verhängt worden waren. Der Verein war wegen Fehlverhaltens seiner Fans bei Spielen gegen Hansa Rostock und den Waldhof Mannheim bestraft worden. Nach einer Überprüfung wurden beide Strafen deutlich reduziert.
Die ursprünglichen Geldbußen gingen auf Vorfälle mit Dynamo-Dresden-Anhängern zurück. Beim Spiel gegen Waldhof Mannheim am 10. Mai waren Fans nach dem Schlusspfiff auf den Platz gelaufen und hatten Pyrotechnik gezündet. Während des Spiels selbst gab es jedoch keine weiteren Störungen.
Ursprünglich hatte der DFB den Verein für den Vorfall in Mannheim mit 100.350 Euro und für das Fehlverhalten beim Hansa-Rostock-Spiel mit 113.450 Euro belegt. Nach der Berufung wurden die Strafen herabgesetzt: Die Buße für das Rostock-Spiel sank auf 90.000 Euro, die für den Mannheim-Vorfall auf 75.000 Euro. Im Berufungsverfahren bestritt Dynamo Dresden nicht, dass Fans gegen Stadionregeln verstoßen hatten. Stattdessen plädierte der Verein für eine angemessenere Strafe, die die Umstände der jeweiligen Fälle berücksichtigt.
Dynamo Dresden muss nun 90.000 Euro für den Rostock-Vorfall und 75.000 Euro für das Mannheim-Spiel zahlen. Die reduzierten Geldbußen spiegeln die angepasste Bewertung der Vereinsverantwortung durch den DFB wider. Das Urteil schließt den Fall ab, doch bleibt der Verein weiterhin dafür verantwortlich, dass sich die Fans regelkonform verhalten.
