08 January 2026, 05:00

Dresdner kämpfen mit Petition um Rettung des Elbamare-Bades vor Schließung 2025

Eine weiße Badewanne mit Hähnen und verschiedenen Gegenständen in Weiß, Blau und Schwarz, ein Müllbehälter und eine Toilette auf der rechten Seite, eine geflieste Wand im Hintergrund und ein hängendes Tuch auf der linken Seite.

Dresdner kämpfen mit Petition um Rettung des Elbamare-Bades vor Schließung 2025

Eine Petition zur Rettung des Elbamare-Bades in Dresden-Gorbitz hat bereits über 1.700 Unterschriften gesammelt. Anwohner fordern die Stadt auf, einzugreifen, bevor die beliebte Schwimmstätte bei Ablauf des Pachtvertrags 2025 möglicherweise geschlossen wird.

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Die Initiative entstand, nachdem Befürchtungen laut wurden, das Elbamare könnte ohne städtisches Eingreifen dichtmachen. Der Eigentümer hat zwar bereits ein Verkaufsangebot für das Gelände unterbreitet, doch die Dresdner Verwaltung hat sich gegen einen Kauf entschieden. Stattdessen wollen die Verantwortlichen den Pachtvertrag auslaufen lassen und anschließend nach einem neuen Betreiber oder einer alternativen Lösung für den Standort suchen.

Die Bädergesellschaft Dresden mbH, die die öffentlichen Schwimmbäder der Stadt verwaltet, erklärt, man prüfe derzeit alle Optionen für die Zukunft des Elbamare. Dennoch sorgt die Entscheidung, das Gelände nicht zu erwerben, bei vielen Anwohnern für Unverständnis. Die Initiatoren der Petition hoffen, dass die wachsende öffentliche Unterstützung die Stadt zum Umdenken bewegt.

Seit Jahren ist das Elbamare ein zentraler Treffpunkt im Stadtteil Gorbitz. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte die Anlage nach 2025 für immer ihre Türen schließen – und die Bewohner würden eine Schwimmmöglichkeit in der Nähe verlieren.

Der Erfolg der Petition zeigt, wie groß die öffentliche Unterstützung für den Erhalt des Elbamare ist. Angesichts der nahenden Frist für den Pachtvertrag muss die Stadt nun entscheiden, ob sie ihre Pläne überdenkt oder weiter nach einem neuen Betreiber sucht. Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob das Bad auch über 2025 hinaus eine wichtige Einrichtung für den Stadtteil bleibt.