29 December 2025, 22:49

Dresdens Neustadt bekommt saubere Zukunft: Giftmüll aus Munitionsfabrik wird endlich beseitigt

Ein braunes Gebäude.

Braunfeldsanierung schafft Platz für Handwerkerviertel in Dresden - Dresdens Neustadt bekommt saubere Zukunft: Giftmüll aus Munitionsfabrik wird endlich beseitigt

Ein belastetes Industriegelände in Dresdens Neustadt soll bald einer umfassenden Sanierung unterzogen werden. Die Sächsische Landesdirektion hat 950.000 Euro für die Beseitigung gefährlicher Schadstoffe auf dem Areal bewilligt. Die Finanzierung stammt sowohl aus Mitteln der EU als auch des Freistaats Sachsen.

Auf dem Gelände befand sich einst eine Munitionsfabrik, die 1916 explodierte. Durch die Detonation verbreiteten sich giftige Stoffe im Boden und hinterließen Schwermetalle, Ölrückstände sowie andere gefährliche Substanzen. Mehr als ein Jahrhundert später stellt die Altlast weiterhin ein Problem dar.

Im Rahmen des Sanierungsprojekts sollen die Schadstoffe mit umweltfreundlichen Methoden sicher entsorgt werden. Nach Abschluss der Arbeiten ebnet das gereinigte Gelände den Weg für eine Neunutzung. Geplant ist der Bau von fünf Hallen für Handwerker und Gewerbetreibende auf dem etwa einen Hektar großen Grundstück.

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Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen (LDS), ist für die Genehmigung solcher Vorhaben in Dresden zuständig. Sein Amt bestätigte die Mittelbereitstellung in offiziellen Bekanntmachungen, die im Dezember 2025 veröffentlicht wurden.

Die Sanierung markiert einen Wendepunkt für das ehemalige Industrieareal. Nach der Schadstoffbeseitigung kann das Gelände von neuen Unternehmen genutzt werden. Ziel des Projekts ist es, einen lange vernachlässigten Ort in einen funktionalen Teil von Dresdens Neustadt zu verwandeln.