Dresdens Königsbrücker Landstraße wird grundlegend modernisiert – mehr Platz für Bahn, Rad und Fußgänger
Sibilla HartungDresdens Königsbrücker Landstraße wird grundlegend modernisiert – mehr Platz für Bahn, Rad und Fußgänger
Dresdens Königsbrücker Landstraße erhält großes Modernisierungsupdate nach Freigabe durch die Sächsische Staatsdirektion
Die Königsbrücker Landstraße in Dresden-Nord steht vor einer umfassenden Aufwertung, nachdem die Sächsische Staatsdirektion grünes Licht für das Projekt gegeben hat. Unter der Leitung der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) markiert das Vorhaben die erste Phase eines größeren Plans zur Modernisierung der stark frequentierten Strecke. Geplant sind neue Straßenbahnschienen, verbesserte Radwege und eine bessere Infrastruktur für Fußgänger.
Im Rahmen der Baumaßnahmen wird die Straßenbahntrasse verbreitert, um Platz für die neueren, breiteren Stadtbahnen zu schaffen. Um den Betrieb zu optimieren, wird die Strecke zwischen Karl-Marx-Straße und Arkonastraße auf zwei Gleise erweitert. Diese Anpassung soll Verspätungen verringern und die Zuverlässigkeit für Fahrgäste erhöhen.
Die Haltestelle „Käthe-Kollwitz-Platz“ wird barrierefrei umgebaut und erhält einen erhöhten Radweg für sichere Übergänge. Zudem entsteht ein 1,85 Meter breiter Radstreifen in Richtung Innenstadt, der Radfahrern mehr Platz bietet. Gehwege, Zufahrten und Straßenbeleuchtung werden erneuert, während Ampelanlagen und Markierungen bei Bedarf aufgefrischt werden. Einige Grünflächen sind betroffen: Drei Bäume müssen gefällt werden, und etwa 100 Quadratmeter Garten- und Strauchflächen werden versiegelt. Als Ausgleich sind jedoch die Neupflanzung von 23 Bäumen sowie die Entsiegelung nicht mehr benötigter Verkehrsflächen vorgesehen, um die ökologischen Auswirkungen zu mindern.
Die Modernisierung bringt breitere Straßenbahnen, zuverlässigere Verbindungen und bessere Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger. Die Bauarbeiten leiten die langfristige Vision der DVB für die Königsbrücker Landstraße ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die Strecke verbesserte Verkehrsanbindungen und eine höhere Barrierefreiheit für Dresden-Nord bieten.
