Dresdens Feuerwehr übernimmt 2023 Teil der Nachwuchsausbildung in Sachsen
Gesa EigenwilligFeuerwehr Dresden übernimmt Teil der Feuerwehrausbildung - Dresdens Feuerwehr übernimmt 2023 Teil der Nachwuchsausbildung in Sachsen
Ab 2023 steht in Sachsen die Ausbildung von Feuerwehrleuten vor einem Umbruch. Die Berufsfeuerwehr Dresden übernimmt künftig einen Teil der Ausbildungslast und entlastet damit das zentrale Ausbildungszentrum des Landes in Elsterheide.
Bisher fand die gesamte Feuerwehrgrundausbildung in Sachsen ausschließlich an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule statt. Die Einrichtung war bislang der einzige Anbieter für Lehrgänge für Nachwuchskräfte in der gesamten Region.
Mit dem neuen System wird die Dresdner Feuerwehr künftig sechsmonatige Ausbildungsgänge für bis zu 24 angehende Feuerwehrleute gleichzeitig durchführen. Bernd Wenzel, Leiter der Dresdner Berufsfeuerwehr, wird die erweiterte Ausbildung mitverantworten. Dennoch bleibt die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule eingebunden: Sie stellt weiterhin die Lehrpläne bereit und führt die Abschlussprüfungen durch. Das überarbeitete Konzept schafft zudem mehr Ausbildungsplätze – nun auch für Anwärter aus Berufs-, Freiwilligen- und Werkfeuerwehren. Ziel ist es, die Arbeitsbelastung besser zu verteilen und ein flexibleres System für den Feuerwehrnachwuchs zu schaffen.
Das neue Ausbildungsmodell startet 2023 mit einer stärkeren Rolle Dresdens. Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule bleibt weiterhin für die Konzeption der Lehrgänge und die Bewertung der Auszubildenden zuständig. Dadurch erhalten künftig mehr Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Bereichen Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten in ganz Sachsen.
