20 December 2025, 05:36

Dresden: Warum DVB seine Pläne am Pirnaischen Platz stoppt

Eine Straßenbahn mit Menschen drinnen, Fahrzeuge auf der Straße, Gebäude, ein bewölkter Himmel, ein Strommast mit Drähten und ein Geländer in der Nähe.

Dresden: Warum DVB seine Pläne am Pirnaischen Platz stoppt

Dresden: Warum die DVB ihre Pläne am Pirnaischen Platz stoppt

Dresdner Verkehrsbetriebe entscheiden gegen neue Gleisbögen am Pirnaischen Platz

13. November 2025, 06:15 Uhr

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Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben ihre Pläne für neue Straßenbahn-Gleisbögen am Pirnaischen Platz fallen gelassen. Nach einer Prüfung stellte sich heraus, dass das Vorhaben für den angespannten Haushalt der Stadt zu kostspielig wäre. Stattdessen soll nun eine alternative Verkehrsführung für die anstehenden Sanierungsarbeiten im Jahr 2027 erarbeitet werden.

Ursprünglich war vorgesehen, die Gleisbögen zu bauen, um die Straßenbahn-Anbindungen zu verbessern – die geschätzten Kosten lagen zwischen fünf und sieben Millionen Euro. Auch eine provisorische Verbindung für den regulären Betrieb bis Sommer 2026 war im Gespräch, wurde jedoch später als nicht umsetzbar eingestuft. Der Dresdner Stadtrat lehnte die zusätzlichen Gleisbögen schließlich mit Verweis auf die finanzielle Situation ab.

Die DVB bestätigte, dass sich die Ausgaben angesichts der aktuellen Haushaltslage nicht ausreichend lohnen würden. In der Prüfung wurden zudem Optionen für eine erneute Anbindung der Straßenbahn an die neue Carolabrücke untersucht, ohne dass hier jedoch eine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Statt der verworfenen Gleisbögen wird die DVB nun einen überarbeiteten Verkehrsführungsplan für die Bauarbeiten 2027 entwickeln. Martin Gawalek, bei der DVB zuständig für Markt und Verkehrsbetrieb, zeigte sich zuversichtlich, dass das Team auch ohne die zusätzliche Infrastruktur eine effiziente Lösung finden werde.

Mit dem Verzicht auf die Gleisbögen muss die DVB ihre langfristige Strategie für den Straßenbahnverkehr in dem Bereich anpassen. Ein neuer Verkehrsplan soll rechtzeitig vor den Arbeiten 2027 finalisiert werden, um den Betrieb auch ohne die ursprünglich geplanten Kurven aufrechterhalten zu können. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren vor allem die begrenzten finanziellen Spielräume der Stadt.