Dresden sichert Freibad und verwandelt altes Kraftwerk in grünes Energiezentrum
Gesa EigenwilligDämme Cossebaude bleiben offen - Dresden sichert Freibad und verwandelt altes Kraftwerk in grünes Energiezentrum
Dresden hat die Zukunft eines beliebten Badeorts gesichert und plant gleichzeitig weitreichende Veränderungen für ein stillgelegtes Kraftwerk. Das Freibad Cossebauder Stausee bleibt dank eines neuen Pachtvertrags mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH mindestens bis 2030 geöffnet. Gleichzeitig steht das geschlossene Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha vor einer grünen Energiewende unter neuen Betreibern.
Das Freibad am Cossebauder Stausee war bisher nur mit jährlichen Vertragsverlängerungen betrieben worden. Nun hat die Stadt Dresden ihre Vereinbarung mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH verlängert und damit den Erhalt der Anlage für weitere sechs Jahre sichergestellt.
Das Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, das 2024 abgeschaltet wurde, schlägt hingegen einen neuen Weg ein. Nach Ablauf der städtischen Pachtverträge ging das Gelände an ein Joint Venture über – die Enersys GmbH und die Niederwartha Energie GmbH. Geplant ist die Umwandlung des ehemaligen Kraftwerks in ein Zentrum für die Produktion von grünem Wasserstoff und Energiespeicherung.
Die verlängerte Pacht garantiert den Betrieb des Freibads bis 2030 und gibt den Besuchern Planungssicherheit. Für den Standort Niederwartha bedeutet die Umstellung auf grünen Wasserstoff und Speichertechnologien eine neue Phase der industriellen Nutzung. Beide Entscheidungen zeigen Dresdens Ansatz, öffentliche Einrichtungen mit nachhaltigen Energieprojekten in Einklang zu bringen.






