Dresden-Pieschen bekommt 2026 ein modernes Bahnhofs-Upgrade für 670.000 Euro
Senta ScheelDresden-Pieschen bekommt 2026 ein modernes Bahnhofs-Upgrade für 670.000 Euro
Bahnhof Dresden-Pieschen erhält ab 5. Januar 2026 umfassende Modernisierung
Für 670.000 Euro wird die S-Bahn-Station Dresden-Pieschen ab dem 5. Januar 2026 grundlegend aufgewertet. Geplant sind digitale Echtzeit-Anzeigen für Fahrgäste sowie eine verbesserte Barrierefreiheit. Die Bauarbeiten dauern bis zum 29. Mai 2026 an; in dieser Zeit kommt es zu vorübergehenden Verkehrsänderungen.
Im Mittelpunkt der Sanierung stehen die Bushaltestellen am Leisniger Platz, die künftig allen Fahrgästen barrierefrei zugänglich sein sollen. Federführend ist die Sächsische Aufbaubank (SAB), die das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Dresden und privaten Entwicklern wie der Goldbeck GmbH umsetzt. Die Finanzierung stammt aus Landes- und EU-Förderprogrammen zur Stadtsanierung, die seit etwa 2020 laufen.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden alte Strukturen abgerissen, Entwässerungssysteme erneuert und neuer Asphalt verlegt. Zudem verlegen die Arbeiter Telekommunikationskabel, bringen moderne Beschilderung an und pflanzen Bäume. Zwei neue Fußgängerüberwege entstehen, und die Radwegeinfrastruktur wird ausgebaut. Trotz der Baustelle verkehren die DVB-Busse und Straßenbahnen wie gewohnt. Die Bushaltestellen bleiben über den nördlichen Gehweg erreichbar, und der benachbarte Asia-Imbiss ist weiterhin zugänglich. Zwar müssen einzelne Fahrspuren und Gehwege zeitweise gesperrt werden, doch Fußgängerrouten bleiben offen, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Stadt Dresden trägt die gesamten Kosten in Höhe von 670.000 Euro – für Anwohner und Pendler entstehen keine zusätzlichen Belastungen.
Nach Abschluss der Arbeiten wird der Bahnhof über digitale Anzeigen mit Echtzeit-Informationen zu Verbindungen verfügen. Die Modernisierung erhöht zudem die Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Die letzten Arbeiten sollen bis Ende Mai 2026 abgeschlossen sein.
