Dresden Cotta: Sportanlage nachhaltig renoviert und aufgewertet
Sibilla HartungDresden Cotta: Sportanlage nachhaltig renoviert und aufgewertet
Sportanlage in Dresden-Cotta: Nachhaltig saniert und aufgewertet
Teaser: Die Sportstätte in Dresden wird ökologisch modernisiert. Sportler und Natur profitieren von einer umfassenden Sanierung und neuen Lebensräumen.
Sportanlage in Dresden-Cotta erhält ökologisches Upgrade
Der Sportkomplex in der Hebbelstraße im Dresdner Stadtteil Cotta erhält eine umfangreiche, umweltfreundliche Modernisierung. Das Hauptspielfeld, das einst vom SC Sportfreunde Dresden genutzt wurde, soll bis November 2025 vollständig saniert werden. Das Projekt umfasst neue Beläge, begrünte Flächen und verbesserte Einrichtungen – sowohl für die Sportler als auch für die Umwelt.
Das Herzstück der Sanierung ist der Austausch des alten Kunstrasens durch eine langlebige, ökologische Oberfläche. Allein dieser Teil des Projekts kostet 420.000 Euro. Die Finanzierung stammt von den Dresdner Sportstätten, dem Bezirksbeirat Cotta sowie Spenden des Postsv Dresden e.V., der die Anlage nun bewirtschaftet.
Rund 1.700 Quadratmeter Rasenfläche werden in Blumenwiesen umgewandelt, um die heimische Tierwelt zu fördern. Für eine weitere ökologische Aufwertung werden 18 neue Bäume und zehn einheimische Sträucher gepflanzt. Der Bezirksbeirat Cotta steuert etwa 5.000 Euro für die Bäume bei, während das städtische Tiefbauamt für Pflanzung und Pflege zuständig ist. Zudem wird ein 1.000-Liter-Wassertank für eine nachhaltige Bewässerung installiert, sodass Vereinsmitglieder bei der Pflege der Anlage mithelfen können. Für das nächste Jahr sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Umrüstung des kleinen Ascheplatzes in Kunstrasen und die Installation energieeffizienter Beleuchtung.
Ziel der Sanierung ist es, einen nachhaltigeren und einladenderen Ort für Sport und Freizeit zu schaffen. Mit neuen Spielflächen, begrünten Bereichen und verbesserten Einrichtungen wird die Anlage sowohl Sportlern als auch dem lokalen Ökosystem zugutekommen. Die Arbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein.
