25 February 2026, 03:12

Drei Jahre Großbaustelle: Chemnitz saniert Lützowstraße komplett neu

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, Fahrzeugen, Verkehrskegeln, Strommasten mit Kabeln, einer Brücke mit Geländern, einem Namensschild, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Drei Jahre Großbaustelle: Chemnitz saniert Lützowstraße komplett neu

Großbaustelle in der Lützowstraße in Chemnitz startet am 2. März 2023

Ab dem 2. März 2023 beginnen umfangreiche Bauarbeiten in der Lützowstraße in Chemnitz. Das Projekt umfasst die komplette Sanierung der Straße, der ÖPNV-Infrastruktur sowie der unterirdischen Versorgungsleitungen zwischen der Deulichstraße und der Horststraße. Wie die Behörden bestätigten, wird die Maßnahme über drei Jahre dauern und voraussichtlich bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.

Die Arbeiten beginnen an der Kreuzung Lützowstraße/Deulichstraße, wo zunächst Bordsteinvorstöße zur Verbesserung der Fußgängersicherheit eingebaut werden. Anschließend schreiten die Bauarbeiten in Richtung Horststraße voran, wo die Haltestelle "Horststraße" vollständig modernisiert wird.

Die Bushaltestelle erhält einen durchgehend erhöhten Bahnsteig mit 23,5 Zentimetern – höher als die üblichen 18 Zentimeter an den meisten Chemnitzer Haltestellen. Zudem werden taktile Leitstreifen, akustische und optische Signale für sehbehinderte Menschen sowie verbreiterte Zugangswege nach DIN 18040-2 eingebaut.

Das Straßen- und Tiefbauamt übernimmt die vollständige Erneuerung der Fahrbahndecke. Gleichzeitig saniert die Entsorgungs- und Service GmbH Chemnitz (ESC) das beschädigte Mischwassersystem und tauscht alle Hausanschlüsse sowie die Straßenentwässerungsleitungen aus. Der Versorger eins modernisiert zudem das Trinkwassernetz und ersetzt rund 150 Meter alte Rohre durch neue duktile Gussrohre (DN400).

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Während der Bauphase wird die Lützowstraße vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über die Neefestraße, Carl-Hamel-Straße und Stollberger Straße umgeleitet. Anwohner erhalten vorab schriftliche Hinweise zu Müllabfuhr, Standorten der Recyclingcontainer, Zufahrtswegen und Änderungen bei den Parkmöglichkeiten.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 900.000 Euro, wobei allein 260.000 Euro für den Straßenbau veranschlagt sind.

Die Maßnahmen sollen langfristig die Verkehrssicherheit für Fußgänger, die Barrierefreiheit im ÖPNV und die unterirdische Infrastruktur verbessern. Anwohner und Pendler müssen jedoch bis zur Fertigstellung Ende 2026 mit Einschränkungen rechnen.