Drei Bewerber kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt die Wähler?
Gabriel HethurDrei Bewerber kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt die Wähler?
Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt des nächsten Bürgermeisters von Durach, nachdem Gerhard Hock angekündigt hat, nicht erneut anzutreten. Im Rennen sind Patrick Böck, Frank Fischer und Markus Kubatschka, die jeweils unterschiedliche berufliche Hintergründe in die Jobsuche einbringen. Bei einer kürzlichen Debatte im Rahmen des Allgäuer Zeitung Live-Wahlforum informierten sich über 700 Einwohner über ihre Pläne für die Zukunft der Gemeinde.
Die Wahl steht an, nachdem der langjährige Amtsinhaber Gerhard Hock seinen Rückzug bekanntgegeben hat. Sein Nachfolger wird in den Kommunalwahlen 2026 bestimmt, wobei sich derzeit drei Bewerber um das Amt der Bewerbung bewerben.
Frank Fischer, der gemeinsame Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen und CSU/Freie Wählerschaft, ist derzeit Bürgermeister von Obermaiselstein. Der ehemalige Bundeswehrangehörige arbeitete zuvor als Bankkaufmann und Physiotherapeut, bevor er in die Politik ging. Sein Wahlkampf steht unter dem Motto der Teamarbeit – ein Prinzip, das er seit seiner Nominierung am 17. Dezember 2025 besonders betont. Markus Kubatschka, der SPD-Kandidat, ist 50 Jahre alt und unterrichtet am Gymnasium in Immenstadt. Seit 2020 sitzt er im Duracher Stadtrat und bringt Erfahrung in den Bereichen Bildung und lokale Verwaltung mit. Patrick Böck, der für die Freien Wähler antritt, ist 37 Jahre alt, lebt in Durach und engagiert sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Aktuell absolviert er eine berufliche Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und präsentiert sich als Kandidat mit enger Verbindung zur Basis.
Beim jüngsten Forum diskutierten die drei Bewerber über drängende lokale Themen. Dazu gehörten die Verlegung der Tennisplätze, die Entwicklung des Aktivparks sowie der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Auch der Klimawandel, der Hochwasserschutz und die Verbesserung von Schulen und Kindertagesstätten standen im Fokus. Zudem gingen die Kandidaten auf Angebote für Jugendliche und Senioren ein – Themen, die von den Anwesenden besonders angesprochen wurden.
Der Bürgermeisterwahlkampf wird die Zukunft Durachs in den Bereichen Wohnen, Infrastruktur und kommunale Dienstleistungen prägen. Die Bürger müssen sich zwischen Böcks lokalem Engagement, Fischers Führungserfahrung und Kubatschkas bildungspolitischem Hintergrund entscheiden. Der Gewählte wird nach den Wahlen 2026 sein Amt antreten.
