Dies sind die wichtigsten Mannschaftsprobleme bei RB Leipzig
Die großen Kaderprobleme bei RB Leipzig
Anmoderation: Unter dem neuen Cheftrainer Ole Werner hat RB Leipzig einen starken Start in die Saison 2025/2026 hingelegt und liegt in der Bundesliga auf Platz zwei – hinter dem überlegenen Spitzenreiter FC Bayern. Trotz der beeindruckenden Bilanz gibt es beim sächsischen Klub noch einige Baustellen.
Veröffentlichungsdatum: 4. November 2025, 02:00 Uhr MEZ
RB Leipzig will im Wintertransferfenster vier hoch bezahlte Spieler abgeben. Das Quartett – Timo Werner, Amadou Haidara, Kevin Kampl und Lukas Klostermann – kam in dieser Saison bisher kaum zum Einsatz. Zusammen bringen sie es unter dem neuen Cheftrainer Ole Werner auf gerade einmal sechs Bundesliga-Minuten.
Die vier Profis sitzen trotz ihrer Erfahrung und früheren Verdienste aktuell auf der Ersatzbank. Während die Verträge von Werner, Haidara und Kampl noch bis 2026 laufen, ist Klostermann sogar bis 2028 an den Verein gebunden. Besonders dringend versucht der Klub, sich von Klostermann zu trennen – dem dienstältesten Spieler im Kader, der 200 Bundesliga-Partien und 54 Europapokal-Spiele für Leipzig bestritten hat.
Ihre Gehälter summieren sich auf jährlich rund 30 Millionen Euro und belasten den Etat erheblich. Leipzig drängt daher auf Wintertransfers und ist sogar bereit, Zugeständnisse zu machen, um Klostermanns Abgang zu ermöglichen. Bisher hat jedoch kein Verein öffentlich Interesse an einem der vier Spieler signalisiert. Ohne konkrete Transfergerüchte oder Anfragen bleibt ihre Zukunft ungewiss. Die Eile des Klubs steht im Kontrast zur Zurückhaltung des Marktes – ein Abgang erscheint derzeit fraglich.
Leipzigs Bemühungen, die Gehaltslast zu verringern, hängen davon ab, ob die Spieler bis zum Transferende einen neuen Arbeitgeber finden. Sollte sich kein Käufer finden, droht dem Verein weiter finanzieller Druck. Die Situation zeigt, wie schwierig es ist, gut verdienende Profis mit wenig Spielpraxis loszuwerden.
