"Die Vagina-Monologe" feiern 8.200. Vorstellung – ein Meilenstein des feministischen Theaters
Senta Scheel"Die Vagina-Monologe" feiern 8.200. Vorstellung – ein Meilenstein des feministischen Theaters
Die Kultinszenierung Die Vagina-Monologe feiert mit der 8.200. Vorstellung einen bemerkenswerten Meilenstein
Die besondere Aufführung fand im Nuevo Teatro Libanés statt, wo das Stück weiterhin jeden Donnerstag auf dem Spielplan steht. Mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere bleibt die Produktion eine mutige Kraft im mexikanischen Theater.
Die Vagina-Monologe gelten seit jeher als bahnbrechendes Werk, das Normen herausfordert und offene Diskussionen über weibliche Sexualität anregt. Unter der Regie von Jaime Matarredona und produziert von Morris Gilbert überzeugt das Stück mit einer wechselnden Besetzung von über 20 Schauspielerinnen. Diese Flexibilität hält die Vorstellungen frisch und fesselnd für das Publikum.
Bei der jüngsten Aufführung standen Dalilah Polanco, Raquel Garza und Lorena D'La Garza gemeinsam auf der Bühne. Polanco beeindruckte durch ihren scharfen Witz und ihre prägnante Bühnenpräsenz, die für Lacher und Applaus sorgte. Garza nutzte die Plattform unterdessen, um sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt auszusprechen – und unterstrich damit die aktivistischen Wurzeln des Stücks.
Seit der Uraufführung hat sich die Inszenierung als eine der einflussreichsten der zeitgenössischen mexikanischen Theaterlandschaft etabliert. Ihr unerschrockener Umgang mit oft tabuisierten Themen findet weiterhin großen Anklang. Die wöchentlichen Vorstellungen im Nuevo Teatro Libanés sorgen dafür, dass seine Botschaft auch neue Generationen erreicht.
Die 8.200. Vorstellung unterstreicht die anhaltende Relevanz und kulturelle Wirkung des Stücks. Mit einer rotierenden Besetzung und einem festen Spielplan bleibt es ein zentraler Ort für den Dialog über Frauenthemen. Zuschauer:innen können die Produktion weiterhin jeden Donnerstag am selben Ort erleben.






