11 June 2026, 10:19

DFB-Präsident Neuendorf betont sportlichen Fokus vor WM 2024 trotz politischer Spannungen

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont sportlichen Fokus vor WM 2024 trotz politischer Spannungen

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die zurückhaltende Haltung des Verbandes in politischen Fragen im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2024 bestätigt. Das Turnier wird gemeinsam von Mexiko, Kanada und den USA ausgerichtet. Neuendorf betonte, dass der Fußball im Mittelpunkt der DFB-Arbeit stehe – trotz der sich zuspitzenden globalen Debatten.

In einer aktuellen Stellungnahme räumte Neuendorf ein, dass Sport nicht losgelöst von gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen betrachtet werden könne. Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage vor Ort zu bewerten. Gleichzeitig argumentierte er, der Verband solle nicht auf jede tagespolitische Entwicklung in diesen unruhigen Zeiten reagieren.

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Der DFB-Präsident unterstrich, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Der Sport stehe für Zusammenhalt, nicht für Spaltung. Zugleich bleibe der Verband seinen Kernwerten verpflichtet – darunter Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.

Obwohl der DFB politische Realitäten nicht ignorieren werde, bleibe der Fokus auf dem Sport selbst. Neuendorfs Position spiegelt einen Balanceakt zwischen Bewusstsein und Zurückhaltung wider. Die Hauptaufgabe des Verbandes, so seine klare Botschaft, bleibe der Fußball.

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