10 January 2026, 16:46

Deutsche Skeleton-Teams holen Gold und setzen bei EM starke Akzente

Eine Person in Kleidung fährt auf dem Eis mit Stöcken am oberen Bildrand.

Deutsche Skeleton-Teams holen Gold und setzen bei EM starke Akzente

Zwei deutsche Teams setzen Akzente bei den ersten Europameisterschaften im Skeleton

Anna Kreher und Axel Jungk holten Gold im Mixed-Team-Wettbewerb, während Jacqueline Pfeifer und Felix Keisinger den achten Platz belegten. Die Wettkämpfe boten zudem spannende Entscheidungen in den Einzeldisziplinen, bei denen deutsche Athlet:innen nur knapp gegen chinesische Konkurrent:innen die Podestplätze verpassten.

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Kreher und Jungk dominierten den Mixed-Team-Wettbewerb mit einer kombinierten Zeit von 2:26,25 Minuten – die zweitbeste Gesamtleistung. Damit sicherten sie sich den Europameistertitel, obwohl sie im Weltcup nur neun Hundertstelsekunden hinter dem chinesischen Duo Zhao Dan und Yin Zheng gelegen hatten. Jungk sprang kurzfristig für Christopher Grotheer ein und erwies sich als entscheidend für den Sieg.

In den Einzeldisziplinen belegte Kreher am Freitag im Frauenrennen den sechsten Platz und verfehlte eine Podestplatzierung nur knapp – sie kam lediglich acht Hundertstelsekunden hinter ihrer chinesischen Gegnerin ins Ziel. Auch Jungk lieferte im Männerrennen eine starke Leistung ab und war nur eine Hundertstelsekunde langsamer als Yin Zheng. Das zweite deutsche Mixed-Team, Jacqueline Pfeifer und Felix Keisinger, beendete den Wettbewerb auf Platz acht. Die Italiener:innen Alessandra Fumagalli und Amedeo Bagnis sicherten sich mit Rang drei die Europameisterschafts-Silbermedaille, während die Brit:innen Freya Tarbit und Jacob Salisbury Bronze holten. Bereits zuvor hatten Philipp Nawrath und Franziska Preuß im Mixed-Team den Europameistertitel gewonnen und damit zum deutschen Erfolg bei den Wettkämpfen beigetragen.

Die Europameisterschaften unterstrichen die Stärke Deutschlands im Skeleton: mit zwei Siegen im Mixed-Team und knappen Podestverfehlungen in den Einzeldisziplinen. Krehers und Jungks Goldmedaille sowie Pfeifers und Keisingers achter Platz zeigten die Tiefe des deutschen Kaders. Die knappen Abstände zu den chinesischen Athlet:innen deuten zudem auf künftige spannende Duelle in dieser Sportart hin.