18 April 2026, 00:34

Dermapharm stabilisiert Aktienkurs mit milliardenschwerem Rückkaufprogramm

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift und Logo, das besagt: "19 Millionen Amerikaner sparen geschätzt 400 Dollar pro Jahr an Arzneikosten."

Dermapharm stabilisiert Aktienkurs mit milliardenschwerem Rückkaufprogramm

Dermapharm schließt Aktienrückkaufprogramm ab, um Kurs nach Jahren der Stagnation zu stützen

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Der Pharmaziekonzern Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen, um den Aktienkurs nach einer längeren Phase der Stagnation zu stabilisieren. Das Unternehmen bot den Aktionären 42 Euro pro Aktie – ein Aufschlag von 10 Prozent auf den damaligen Marktpreis. Die Aktionäre reagierten mit der Andienung von rund 4,8 Millionen Aktien, deutlich mehr als die ursprünglich angestrebten 4,3 Millionen.

Das von Wilhelm Beier gegründete Unternehmen Dermapharm ging 2018 an die Börse, wobei Beier fast 80 Prozent der Anteile behielt. Durch strategische Übernahmen wie Strathmann, Allergopharma, Arkopharma, C3 und Mucos baute das Unternehmen sein Portfolio aus. Dazu zählen auch die Marken Anton Hübner, Euromed sowie eine Beteiligung an Wellster Healthtech.

Während der Pandemie kletterte der Aktienkurs zeitweise auf bis zu 90 Euro, angetrieben durch Dermapharms Rolle bei der Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech. In den folgenden Jahren flaute die Performance jedoch ab, was schließlich das Rückkaufprogramm auslöste. Obwohl ursprünglich der Rückkauf von bis zu 4,3 Millionen Aktien (8 Prozent des Grundkapitals) geplant war, führte das hohe Andienungsvolumen zu einer anteiligen Zuteilung.

Unterdessen hatte die Reimport-Tochter Axicorp des Konzerns in jüngster Zeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Dennoch scheint der Aktienrückkauf den Kurs vorerst stabilisiert zu haben.

Die Beteiligung der Aktionäre am Programm war hoch: 4,8 Millionen Aktien wurden eingereicht. Mit dem Angebot von 42 Euro pro Aktie setzte Dermapharm ein moderates Prämienmodell ein, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Der Schritt folgt auf eine Phase begrenzten Wachstums seit den pandemiebedingten Höchstständen des Unternehmens.

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