30 December 2025, 11:04

Der Fuchs von Halle: Wie Helmut Rosenkranz Generationen verzauberte

Der Einband des Buches "St. Nikolaus für November" zeigt Santa Claus und ein Kind.

Der Fuchs von Halle: Wie Helmut Rosenkranz Generationen verzauberte

Über vier Jahrzehnte lang brachte ein Mann im Fuchs-Kostüm Lachen und Staunen in die Familien von Halle. Helmut Rosenkranz, liebevoll der Fuchs genannt, wurde durch seine Rolle in der Weihnachtsrevue am Steintor-Theater zu einer geliebten Figur. Seine Auftritte an der Seite von Hartmut Reszel als Weihnachtsmann schufen unvergessliche Erinnerungen für Generationen von Kindern und Familien.

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Rosenkranz betrat in den 1970er-Jahren erstmals als Herr Fuchs die Bühne. Sein schnelle Witz, sein spielerischer Charme und die mühelose Verbindung zum Publikum machten die Figur zu einer Ikone. Jahr für Jahr kehrten Familien und Kinder ins Theater zurück, um sich von seinen Darbietungen in der Weihnachtszeit verzaubern zu lassen.

Die Weihnachtsrevue entwickelte sich zu mehr als nur einer Show – sie wurde zur Tradition. Hunderttausende Kinder verfolgten mit großen Augen, wie Rosenkranz in seinem Fuchs-Kostüm Geschichten zum Leben erweckte. Noch heute, mit 87 Jahren, ist er aktiv – ein Umstand, den manche scherzhaft als das Idealbild der Bundesregierung für Rentner bezeichnen. Sein Wirken hat Forderungen nach offizieller Würdigung ausgelöst. Viele halten ihn für würdig, zum Ehrenbürger von Halle ernannt zu werden. Andere schlagen vor, eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen, um sein Erbe über die Bühne hinaus zu bewahren.

Rosenkranz’ Arbeit hat unauslöschliche Spuren in der Kulturgeschichte Halles hinterlassen. Die Weihnachtsrevue gilt als sein Lebenswerk, ein Schaffen, das weiterhin Freude stiftet. Ob durch künftige Ehrungen oder die Erinnerungen derer, die ihn erlebten – sein Einfluss als der Fuchs wird bestehen bleiben.