24 January 2026, 14:40

Daniela Kolbe übernimmt mit 96,8 Prozent DGB-Führung in Sachsen

Plakat aus dem Jahr 1900, das eine Berliner Secession ankündigt und eine Frau in rotem Kleid zeigt, die ein Objekt hält, mit Text zur Veranstaltung.

Daniela Kolbe ist die neue DGB-Landesvorsitzende - Daniela Kolbe übernimmt mit 96,8 Prozent DGB-Führung in Sachsen

Daniela Kolbe hat den Vorsitz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Sachsen übernommen. Auf dem Landesverbandstag in Dresden wählten die Delegierten sie mit überwältigender Mehrheit von 96,8 Prozent der Stimmen. Sie folgt auf Markus Schlimbach, der die Organisation acht Jahre lang geführt hatte.

Kolbe bringt eine Mischung aus politischer und wissenschaftlicher Erfahrung in ihre neue Rolle ein. Die ausgebildete Physikerin war zuvor als SPD-Abgeordnete im Bundestag tätig. Ihr Hintergrund in beiden Bereichen könnte ihren Ansatz bei arbeitsmarktpolitischen Fragen in der Region prägen.

In ihrer ersten Rede als Vorsitzende betonte Kolbe die Notwendigkeit von Zusammenarbeit. Sie argumentierte, dass wirtschaftliche Herausforderungen mit den Beschäftigten und nicht gegen sie angegangen werden müssten. Ihre Äußerungen deuteten auf einen Fokus auf Einheit innerhalb der Gewerkschaftsbewegung hin. Der Führungswechsel erfolgt nach Schlimbachs achtjähriger Amtszeit. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Phase an der Spitze der sächsischen Dachorganisation der Gewerkschaften. Kolbe übernimmt das Amt nun mit starker Rückendeckung der Delegierten.

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Kolbes Wahl setzt eine klare Richtung für den DGB Sachsen unter ihrer Führung. Mit fast einstimmiger Unterstützung beginnt sie ihre Amtszeit mit dem Auftrag, die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten. Zu ihren Prioritäten gehört es, die Gräben zwischen Arbeitnehmerschaft und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern zu überbrücken.