28 June 2026, 06:25

Christi Himmelfahrt: Öffentlich-Rechtliche dominieren die Quoten – Privatfernsehen bleibt zurück

"Germany's next Topmodel" besiegt das zweite "ESC"-Halbfinale, ZDF punktet mit "Olivia"

Christi Himmelfahrt: Öffentlich-Rechtliche dominieren die Quoten – Privatfernsehen bleibt zurück

Quoten am Vorabend von Christi Himmelfahrt: Öffentlich-rechtliche Sender dominieren, Privatfernsehen mit schwachen Werten

Die Fernsehquoten am Vorabend von Christi Himmelfahrt zeigten klare Gewinner und Verlierer im deutschen Programm. Die öffentlich-rechtlichen Sender beherrschten die Prime Time, während private Anbieter kaum auf eine Million Zuschauer kamen. Besonders bei jüngeren Zielgruppen verschoben sich die Sehgewohnheiten – einige Formate mussten Rückgänge hinnehmen.

Mit 3,59 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 17,4 Prozent führte die ZDF-Serie Olivia die lineare Prime Time an. Später erreichte das heute journal im ZDF 2,83 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent) und lag damit vor dem ARD-Magazin extra 3, das auf 2,30 Millionen (12,0 Prozent) kam.

Dagegen verfehlte keines der Privatprogramme um 20:15 Uhr die Millionenmarke. Am besten schnitt Sat.1s Das 1%-Quiz ab, das 1,30 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent) anzog. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah das Quiz 0,31 Millionen (8,3 Prozent).

Auch das zweite ESC-Halbfinale verpasste in dieser Altersgruppe einen Prime-Time-Erfolg und kam nur auf 0,35 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent). Germany’s Next Topmodel verlor ebenfalls an Reichweite: 0,44 Millionen (11,7 Prozent) schalteten ein – ein Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.

Am Donnerstagabend sicherte sich der Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug mit 5,01 Millionen Zuschauern (22,7 Prozent) den Prime-Time-Sieg. Der Film Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft folgte mit 3,11 Millionen (14,1 Prozent).

Online war das Video „Die China-Reise beginnt! | The Fast and the Future“ von JP Performance am Mittwoch und Donnerstag der meistgesehene deutschsprachige Clip.

Fazit: Die öffentlich-rechtlichen Sender erzielten die höchsten Quoten, wobei ZDF und ARD sowohl in der Gesamtbetrachtung als auch in der Prime Time führend waren. Die Privatprogramme hinkten hinterher und erreichten in den wichtigsten Sendeplätzen kaum eine Million Zuschauer. Bei jüngeren Zielgruppen zeigte sich ein differenziertes Bild – einige Formate verloren an Zuspruch.

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