Chemnitzer Ehrentaler 2024: Sechs Preisträger für ihr Engagement vor Kulturhauptstadtjahr 2025 ausgezeichnet
Senta ScheelChemnitzer Ehrentaler 2024: Sechs Preisträger für ihr Engagement vor Kulturhauptstadtjahr 2025 ausgezeichnet
Sechs Personen und eine Freiwilligengruppe sind mit dem Chemnitzer Ehrentaler für ihre herausragenden Verdienste um die Stadt ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Sven Schulze überreichte die Preise im Rahmen einer Feier, die das Engagement in den Bereichen Rettungsdienste, Kultur, Inklusion und Jugendarbeit würdigte.
Die Preisträger wurden für ihren Einsatz bei der Gestaltung der Zukunft Chemnitz’ geehrt – besonders im Hinblick auf das kommende Jahr als Europäische Kulturhauptstadt 2025.
Felix Birkner erhielt die Auszeichnung für fast zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit bei der Chemnitzer Wasserrettung. Sein langjähriges Engagement hat die Notfallhilfe in der gesamten Region gestärkt.
Kerstin Stopp wurde für über 40 Jahre Einsatz für Menschen mit Behinderungen geehrt. Durch ihre Arbeit hat sie inklusive Sportprojekte vorangetrieben und so die Teilhabe aller in Chemnitz gefördert.
Gerald Richter wurde für sein Wirken in der Demokratie- und Friedensförderung ausgezeichnet. Er bringt junge Menschen in Dialoge ein und schafft so eine Kultur des Verständnisses und der Zusammenarbeit.
Feline Weltz widmete sich der Jugendförderung und leitete partizipative Projekte, die die Zusammenarbeit junger Chemnitzerinnen und Chemnitzer stärken. Ihre Initiativen haben die Mitwirkung von Jugendlichen an lokalen Entscheidungsprozessen verbessert.
Daniel Dost erhielt die Auszeichnung für sein ehrenamtliches Engagement bei Buntmacher*innen e. V., einer Organisation, die sich für demokratische Werte und historisches Bewusstsein einsetzt. Seine Arbeit hat dazu beigetragen, das kulturelle Gedächtnis Chemnitz’ zu bewahren und zu fördern.
Die Freiwilligen für Chemnitz 2025 wurden gemeinsam für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Vorbereitung des Programms zur Europäischen Kulturhauptstadt geehrt. Ihr Beitrag war entscheidend für die Organisation von Veranstaltungen und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.
Während der Veranstaltung betonte Oberbürgermeister Schulze, dass das Jahr 2024 als "Brückenjahr" diene, um die erreichten Erfolge vor dem großen Jahr 2025 zu festigen. Zudem verwies er darauf, dass Chemnitz in den kommenden zwölf Jahren jährlich rund 8,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die Infrastrukturförderung erhalten werde – eine wichtige Grundlage für die langfristige Entwicklung der Stadt.
Die Auszeichnungen würdigen Menschen und Gruppen, die Chemnitz durch ihr ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Rettungsdienste, Inklusion, Jugendarbeit und Kulturprojekte gestärkt haben.
Mit den gesicherten Bundesmitteln blickt die Stadt nun optimistisch auf das Jahr 2025 als Europäische Kulturhauptstadt – und will die bisherigen Anstrengungen weiter ausbauen.
